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Liechtenstein Logo bei Tourismuscenter in Vaduz (Foto: Michael Zanghellini)
Wirtschaft
Liechtenstein|10.04.2015

Tourismusbranche steckt in der Krise

VADUZ - Ein Zürcher Beratungsunternehmen hat im Auftrag der Regierung erhoben, wie gross der Wertschöpfungsbeitrag der heimischen Tourismusbranche an der Gesamtwirtschaft ist. Die Zahlen zeigen: Es gibt noch sehr viel Luft nach oben.

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VADUZ - Ein Zürcher Beratungsunternehmen hat im Auftrag der Regierung erhoben, wie gross der Wertschöpfungsbeitrag der heimischen Tourismusbranche an der Gesamtwirtschaft ist. Die Zahlen zeigen: Es gibt noch sehr viel Luft nach oben.

Wie ist es um die Tourismusbranche tatsächlich bestellt, wie wichtig ist sie für den Wirtschaftsstandort? Die Regierung hat das Zürcher Beratungsunternehmen BHP – Hanser und Partner AG damit beauftragt, erstmals konkrete Zahlen zur Wertschöpfung des Tourismus in Liechtenstein zu liefern. Die Grundlagenstudie liegt nun vor und unterstreicht mitunter dringenden Handlungsbedarf. «Im eigentlichen Kerngeschäft, der ‹Bedienung› des ausländischen Gästesegments, vermag der liechtensteinische Tourismus offensichtlich nicht jene motorische Wirkung zu entfalten, die mit der international ausstrahlenden Marke ‹Fürstentum›, der bestehenden touristischen Infrastruktur im Land sowie den vorhandenen Wachstumspotenzialen des globalen Tourismus zu erwarten wäre», heisst es in der Schlussfolgerung des 35-seitigen Prüfberichts.
Gemäss Studie werden nur etwa 1 bis 1,5 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung – rund 75 Millionen Franken pro Jahr – «direkt oder indirekt aus dem Geschäft mit ausländischen Touristen erwirtschaftet». Zum Vergleich: In Vorarlberg liegt die Bruttowertschöpfung des Tourismus bei 7,1 Prozent.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ am Freitag (10.04.2015).

(mb)

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