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Politik
International|06.12.2014

Ein "Benelux-Modell" für den Balkan

SCHAAN - Ein Projekt wurde gestartet. Eines, das darauf abzielte, die andauernden Grenzkonflikte auf dem Balkan zu vermeiden und freie, grenzüberschreitende Bewegungen von Personen, Waren, Geld und Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Regionalmodell der Benelux-Länder – der Niederlande, Belgiens und Luxemburgs – funktioniert seit 55 Jahren. Warum sollte man also, fragt Blerim Reka, nicht einen ähnlichen Entwurf auf dem Balkan einführen?

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SCHAAN - Ein Projekt wurde gestartet. Eines, das darauf abzielte, die andauernden Grenzkonflikte auf dem Balkan zu vermeiden und freie, grenzüberschreitende Bewegungen von Personen, Waren, Geld und Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Regionalmodell der Benelux-Länder – der Niederlande, Belgiens und Luxemburgs – funktioniert seit 55 Jahren. Warum sollte man also, fragt Blerim Reka, nicht einen ähnlichen Entwurf auf dem Balkan einführen?

Das Projekt des Freihandelsabkommens für die Balkanregion (kurz: BAFTA) bezieht die vier Länder Albanien, Mazedonien, Kosovo und Montenegro ein, und wurde 1998 gestartet. Die neue Philosophie schuf ein «Balkan-Benelux-Modell» das von jährlichen Gipfeltreffen der Präsidenten begleitet und um mehrere regionale Initiativen, einschliesslich Infrastruktur- und Energieprojekten, erweitert wurde.

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Eine ausführliche Variante des Beitrags von Blerim Reka lesen Sie in der Samstagsausgabe des «Volksblatts» oder im Anhang dieser Meldung. Ähnlich GIS-Berichte finden Sie hier.

(red)

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