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Politik
Liechtenstein|05.11.2014 (Aktualisiert am 05.11.14 16:15)

VU-Interpellation zur Familienpolitik

VADUZ - Die VU-Fraktion hat am Mittwoch eine Interpellation zur Familienpolitik eingereicht. Ziel sei nicht nur eine Entlastung der einzelnen Familienmodelle, die Regierung solle auch aufzeigen, infwiefern der Staat die diese derzeit fördere und unterstütze.

Verschiedene im Zuge der Sparmassnahmen getroffenen Beschlüsse des Landtags hatten und haben direkte und finanziell spürbare Auswirkungen auf die Familien in Liechtenstein. Um genügend Geld für den Lebensunterhalt zu erwirtschaften, müssen immer öfters beide Elternteile – mitunter sogar Vollzeit – arbeiten.

Aber wie viele solcher Familien gibt es in Liechtenstein tatsächlich? Und werden alle Familienmodelle vom Staat finanziell gleich unterstützt? Diese und weitere Fragen stellt die VU-Fraktion im Rahmen einer Interpellation zur Familienpolitik. Im Zentrum steht dabei eine Gleichbehandlung der einzelnen Familienmodelle: Familien, in den beide Eltern Voll- oder Teilzeit arbeiten; Familien, bei denen sich ausschliesslich ein Elternteil der Erziehungs- und Familienarbeit widmet, oder aber Alleinerziehende, die sich sowohl um die Erziehung als auch das Einkommen kümmern müssen. «Die unterzeichnenden Abgeordneten stellen sich auf den Standpunkt, dass diese Familienmodelle gleichwertig gewichtet werden sollen», heisst es in der Begründung zur Interpellation.

Familien sollen nicht nur vermehrt finanziell belastet, sondern umgekehrt auch unterstützt und gefördert werden. «Es soll den einzelnen Familien ermöglicht werden, dass für sie richtige Familienmodell leben zu können», fordern die Interpellanten.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Donnerstag (6.11.2014).

(mb)

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