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Politik
International|20.09.2014

Neue Allianzen durch IS-Bedrohung

SCHAAN - "Der Irak hat seit dem 8. September eine neue Regierung unter der Führung von Ministerpräsident Haider al-Abadi. Ihr Ziel ist es, Gräben zwischen Schiiten, Sunniten und Kurden zu überwinden und so den Islamischen Staat (IS) zu stoppen, der grosse Teile des Iraks besetzt hat", schreibt Amatzia Baram in seinem GIS-Bericht.

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SCHAAN - "Der Irak hat seit dem 8. September eine neue Regierung unter der Führung von Ministerpräsident Haider al-Abadi. Ihr Ziel ist es, Gräben zwischen Schiiten, Sunniten und Kurden zu überwinden und so den Islamischen Staat (IS) zu stoppen, der grosse Teile des Iraks besetzt hat", schreibt Amatzia Baram in seinem GIS-Bericht.

Die USA hoffen demnach, dass die neue Regierung den Irak wieder hinter sich vereinen kann, um in einer gemeinsamen nationalen Anstrengung den militanten Islamischen Staat auszurotten. Das kann nur funktionieren, wenn die sunnitische Gemeinschaft davon überzeugt werden kann, dass dies auch in ihrem Interesse ist. Der IS will einen islamischen Staat im Irak und in Syrien errichten, mit dem Ziel, hierin die gesamte islamische Welt, die iberische Halbinsel (al-Andalus) und einen Grossteil von Europa zu integrieren.

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(red)

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