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Liechtenstein|17.07.2014 (Aktualisiert am 17.07.14 13:26)

PVS: Ergebnis der Meinungumfrage liegt vor

VADUZ - Im Anschluss an die Volksabstimmung vom 15. Juni 2014 zur Sanierung der staatlichen Pensionskasse wurde vom Liechtenstein-Institut eine Umfrage in Auftrag gegeben.

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VADUZ - Im Anschluss an die Volksabstimmung vom 15. Juni 2014 zur Sanierung der staatlichen Pensionskasse wurde vom Liechtenstein-Institut eine Umfrage in Auftrag gegeben.

Am 15. Juni wurde über die beiden Volksinitiativen betreffend die Sanierung der Pensionskasse für das Staatspersonal abgestimmt, die vom gleichen Initianten erfolgreich lanciert worden waren. Beide Initiativvorlagen scheiterten, wobei die Differenz zwischen Ja und Nein-Stimmen bei der letztlich vom Initianten präferierten Vorlage Win-Win-50 nur 74 Stimmen ausmachte.

Mittels einer repräsentativen Meinungsumfrage des Liechtenstein-Instituts, die nach der Volksabstimmung durchgeführt wurde, konnten die Motive für die Zustimmung beziehungsweise Ablehnung erhoben werden. Wie das Institut schreibt, zeigt sich, dass die meisten soziodemografischen Merkmale – Alter, Geschlecht, Ausbildung u.a. – das Abstimmungsverhalten nicht oder kaum erklären können. Das Gleiche gilt für grundsätzliche Einstellungen und Werthaltungen, etwa die Positionierung auf einer Links-Rechts-Achse, konservative oder progressive Grundhaltung, Einstellungen zu Fragen der aussenpolitischen Öffnung, des Umweltschutzes, der Chancengleichheit und weiteren.

Ebenso kommt der Parteibindung kaum eigenständige Erklärungskraft zu. Es gibt zwar eine Korrelationen zwischen der Parteiidentifikation und dem Abstimmungsverhalten, aber nur im Falle der Freien Liste kann ein moderater Parteieneffekt nachgewiesen werden. Einen herausragenden Einfluss auf das Stimmverhalten übte die direkte oder indirekte Betroffenheit aus. Wer selbst in der Zusammenfassung staatlichen Pensionskasse versichert ist, hat in den meisten Fällen (83 Prozent) gegen die Vorlagen des Initianten votiert.

Auch wenn nahestehende Personen in der staatlichen Pensionskasse versichert sind, hat dies zu einer deutlichen Ablehnung der Initiativen geführt. Umgekehrt unterstützten rund drei Viertel derjenigen, die weder direkt noch indirekt mit der Pensionskasse in Verbindung stehen, den Initianten, schreint das Liechtenstein-Institut.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Freittag (18.7.2014).

(hf)

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