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Wirtschaft
Liechtenstein|14.04.2014 (Aktualisiert am 14.04.14 08:54)

Millionenverlust für Telecom Liechtenstein

VADUZ - Die Telecom Liechtenstein erreicht trotz einer aussergewöhnlichen Ausgangssituation und eines wechselvollen Jahresverlaufs im Vergleich zu 2012 in 2013 ein um 1,3 Millionen Franken besseres Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Dies geht aus dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht für 2013 hervor.

Grosse Sparanstrengungen und eine gezielte Priorisierung der Ausgaben für Betriebsaufwendungen sind die Hauptgründe. Durch Rückstellungen für die Sanierung der Pensionskasse der Staatsbediensteten sowie ein Impairmentbedarf auf den Goodwill bei der Tochterfirma deep AG liegt das Jahresergebnis 2013 aber mit minus 6,5 Mio. Franken um rund 7,6 Mio. Franken unter dem Ergebnis 2013.
„Wird das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für sich betrachtet, wird deutlich, welches Potenzial im Unternehmen steckt, denn der EBITDA, also der Gewinn vor Zinsen, Steuern sowie Abschreibungen ist positiv. Hier gilt es für die Zukunft anzuknöpfen und die existierenden Möglichkeiten im Mobilfunkmarkt und bei Cloud-Lösungen aktiv zu nutzen“, wird Markus Willi, Verwaltungsratspräsident Telecom Liechtenstein AG und Vorsitzender der Geschäftsleitung a. i., in der Mitteilung zitiert.
Aufgrund der bestehenden positiven Aspekte aus 2013 und der vorhandenen Optionen im Mobilfunk geht die Telecom Liechtenstein von einem guten Verlauf des Geschäftsjahres 2014 mit einem dementsprechenden Gesamtergebnis für das Unternehmen aus.

(pd/fh)

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