Politik
Liechtenstein|19.02.2008

Liechtenstein ratifiziert Palermo-Übereinkommen

VADUZ - Das ist ein weiterer Baustein der internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen die grenzüberschreitende, organisierte Kriminalität.

Mit der Ratifikation des Übereinkommens der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität am vergangenen Donnerstag in New York wird das liechtensteinische Regelwerk zur internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität um ein weiteres wichtiges internationales Instrument ergänzt.

Sicherstellung von Vermögenswerten
Ziel des so genannten Palermo-Übereinkommens ist es, grenzüberschreitende organisierte Kriminalität zu verhindern beziehungsweise wirksamer zu bekämpfen und dazu die internationale Zusammenarbeit zu verstärken. Das Palermo-Übereinkommen setzt Mindeststandards zur Strafbarkeit des organisierten Verbrechens und von Delikten, die häufig im Zusammenhang mit dem organisierten Verbrechen stehen, darunter Geldwäscherei, Korruption und Behinderung der Justiz. Es verlangt auch die Sicherstellung der Einziehung von deliktisch erlangten Vermögenswerten in diesem Bereich.

Ab Mitte März gültig
Gleichzeitig ratifizierte Liechtenstein auch zwei zum Palermo- Übereinkommen gehörende Zusatzprotokolle gegen Menschenhandel und gegen Menschenschmuggel. Die Übereinkommen werden Mitte März 2008 für Liechtenstein in Kraft treten.

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