Politik
Liechtenstein|09.12.2013 (Aktualisiert am 09.12.13 14:31)

Schwangerschaftsabbruch: FBP zieht sich zurück

VADUZ - Anlässlich seiner Sitzung von heute Mittag hat das FBP Präsidium beschlossen, sich aus der Arbeitsgruppe zur Beantwortung des Postulats zur Verbesserung der Situation von Frauen im Schwangerschaftskonflikt zurückzuziehen.

Nachdem der Landtag vergangene Woche auf die von FBP-Abgeordneten eingebrachte Initiative zur Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs nicht eingetreten ist, "sehen die Präsidiumsmitglieder dieses grundlegende Ziel in absehbarer Zeit nicht mehr erreichbar", heisst es in der Pressemitteilung vom Montag.

FBP will keine neue Verfassungsdiskussion

"Das Präsidium nimmt zur Kenntnis, dass die einzig konsensfähige Lösung zur Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs im Landtag keine Mehrheit gefunden hat. Da sich das Fürstenhaus klar gegen jedwede weitergehende oder anders ausgestaltete Lösung ausgesprochen hat, ist es müssig über andere Varianten zu beraten", teilte die FBP weiter mit.


Jeder weitergehende Vorschlag zur Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs, wie ihn etwa die Freie Liste anstrebt, hat aus Sicht des FBP-Präsidiums "das Potenzial für eine erneute Verfassungsdiskussion": "Dazu wird die FBP keine Hand bieten."

(red/pd)

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