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Freitag - 29. November 2013 | 10:29 (Aktualisiert am 29.11.13 11:06)

Umweltstatistik 2012: Wasserqualität nimmt ab

VADUZ - In den meisten Bereichen – Luft, Klima, Boden, Wald – ist Liechtensteins Umwelt vergleichsweise intakt. Die Wasserqualität hat sich allerdings im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Neu aufgenommen wurden Informationen zur Lärmbelastung.

Nicht in allen Fliess­gewässern wurden die chemi­schen Qualitätsziele ein­gehalten. (Foto: Nils Vollmar)

Die Feinstaub-Belastung sowie die Stickstoffdioxid-Belastung haben sich im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr reduziert, wie die vom Amt für Statistik veröffentlichte Umweltstatistik 2012 zeigt. Im Jahr 2012 wurden demnach 209.900 Tonnen CO2-Äquivalente ausgestossen. Damit erreichte der Treibhausgas-Ausstoss erstmals einen tieferen Wert als im Jahr 1990, dennoch liegen die Treibhausgas-Emissionen rund 10.000 Tonnen über dem im Kyoto-Protokoll festgelegten Zielwert für die Periode 2008 bis 2012.

Wasserqualität nimmt ab

Der mengenmässig wichtigste unterwünschte Zusatzstoff im Trinkwasser ist Nitrat. Nitrat wird als Dünger in der Landwirtschaft sowie auf Grünflächen in Siedlungsgebieten eingesetzt. Da die Pflanzen nicht das gesamte Nitrat aufnehmen können, gelangen die wasserlöslichen Nitrate ins Grundwasser. Im Jahr 2012 wurden bei den 6 Grundwasserpumpwerken Jahresmaximalwerte von 4,0 mg/l bis 10,8 mg/l festgestellt. Die Nitrat-Konzentration im Grundwasser sollte kleiner als 10 mg/l sein. Damit lag ein Wert über dem Grenzwert. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Jahresmaximalwerte bei allen 6 Grundwasserpumpwerken erhöht.

Die Wasserqualität der Fliessgewässer kann laut dem Amt für Statistik im Grossen und Ganzen als gut bezeichnet werden. Allerdings hatte die Esche die Qualitätsziele in den Bereichen Ammonium-Stickstoff, Nitrit-Stickstoff nicht erreichen. In drei Fliessgewässern wurde zudem ein erhöhter Wert von gelöstem organischen Kohlenstoff festgestellt.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Samstag (30.11.2013).

(sb)

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