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Politik
Liechtenstein|14.11.2013 (Aktualisiert am 14.11.13 18:08)

Automatischer Austausch: FL bereit für Verhandlungen

VADUZ - Liechtenstein geht davon aus, dass der automatische Informationsaustausch in Steuerangelegenheiten der internationale Standard der Zukunft sein wird.  Das Fürstentum macht ein konkretes Angebot zur Aufnahme von bilateralen Verhandlungen mit den G5-Staaten.

Besonderes Augenmerk richte Liechtenstein auf die G5-Länder Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Italien und Spanien, sagte Regierungschef Adrian Hasler am Donnerstag in Vaduz bei der Präsentation einer Regierungserklärung zur weiteren Finanzplatzstrategie des Kleinstaates. Liechtenstein wolle auf die G5 aktiv zugehen.

 

Zudem will sich das Fürstentum auf Ebene der OECD und des Global Forum aktiv beteiligen an der Entwicklung eines internationalen Standards zum automatischen Informationsaustausch. Man sei überzeugt, dass der automatische Informationsaustausch in Steuerangelegenheiten der internationale Standard der Zukunft sein werde.

 

Erst ein weltweiter Standard gewährleiste gleiche Wettbewerbsbedingungen für die verschiedenen Finanzplätze und für die globale Wirksamkeit neuer Massnahmen, erklärte der Regierungschef. Wichtig für den Finanzplatz Liechtenstein sei die Wahrung der Rechte seiner Kunden auf Schutz ihrer persönlichen Daten und auf ein angemessenes Verfahren zur Festlegung ihrer Rechte und Pflichten in Steuerangelegenheiten.

Bankenverband und Treuhändervereinigung begrüssen Regierungserklärung

"Der Liechtensteinische Bankenverband war eng in die Ausarbeitung der Regierungserklärung eingebunden und trägt diese vollständig mit", wird Simon Tribelhorn, Geschäftsführer des Bankenverbandes, in der Medienmitteilung vom Donnerstag zitiert. Die Regierungserklärung sei "Ausfluss und Resultat" der gemeinsam entwickelten integrierten Finanzplatzstrategie.

 

Auch die Treuhändervereinigung wurde von der Regierung in die Vorbereitungen dieses Schrittes miteinbezogen, teilte erstere am Donnerstag mit. "Wir konnten so dazu beitragen, dass die künftigen Entwicklungen für Kunden und Dienstleister des hiesigen Finanzplatzes zumindest berechenbarer und planbarer geworden sind."

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Freitag (15. November 2013).

(sda/red)

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