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Die Hoval AG ist einer von bislang zehn Liechtensteiner Betrieben, die sich zur planmässigen Reduktion von Energieverbrauch und CO2-Ausstoss verpflichtet haben. Am Dienstag gabs dazu Infos und einen Rundgang im Betrieb. (Foto: Paul Trummer)
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Liechtenstein|04.06.2013 (Aktualisiert am 04.06.13 22:31)

Energiesparen als bares Geschäft für Umwelt und Unternehmen

VADUZ -  «Energie-Netzwerk für die Wirtschaft Liechtensteins» heisst ein neues Projekt, bei dem sich bereits zehn heimische Unternehmen zu Einsparungen bei Energieverbrauch und CO2-Emissionen verpflichtet haben. Ein Pionier ist die Hoval AG in Vaduz.

Die Hoval AG ist einer von bislang zehn Liechtensteiner Betrieben, die sich zur planmässigen Reduktion von Energieverbrauch und CO2-Ausstoss verpflichtet haben. Am Dienstag gabs dazu Infos und einen Rundgang im Betrieb. (Foto: Paul Trummer)

VADUZ -  «Energie-Netzwerk für die Wirtschaft Liechtensteins» heisst ein neues Projekt, bei dem sich bereits zehn heimische Unternehmen zu Einsparungen bei Energieverbrauch und CO2-Emissionen verpflichtet haben. Ein Pionier ist die Hoval AG in Vaduz.

Liechtenstein hat sich in der zweiten Kyoto-Periode von 2013 bis 2020 dazu verpflichtet, binnen sieben Jahren 20 Prozent CO2-Ausstoss gegenüber den Emissionswerten von 1990 einzusparen. Damit will Liechtenstein seinen Beitrag zu einer internationalen Vereinbarung der Staaten leisten, die weltweite Erwärmung des Klimas auf maximal 2 Grad zu begrenzen. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, sind viele Hebel nötig. Einer davon liegt im Energieverbrauch und dem damit verbundenen CO2-Ausstoss der Unternehmen. In Liechtenstein verbrauchen die Sektoren Industrie, Verwaltung, Verkauf und Restaurants 64 Prozent des jährlichen Aufkommens an Strom und 41 Prozent des Wärmeaufkommens. Einsparmöglichkeiten gibt es zur Genüge. Punkto Stromverbrauch gibt es in Unternehmen je nach Branche Sparpotenzial von 70 Prozent bei der Beleuchtung, 40 bis 90 Prozent bei Lüftungsanlagen, 40 bis 50 Prozent bei der Kühlung, bis zu 35 Prozent bei Elektromotoren und bis zu 50 Prozent bei eingesetzter Druckluft, um nur einige Bereiche zu nennen.

Plattform für Erfahrungsaustausch

Grund genug also für ein Konsortium heimischer Akteure – LKW, Gasversorgung, Klimastiftung, Energiebündel und Wirtschaftskammer – sich zu einem sogenannten «Energie-Netzwerk für die Wirtschaft» zusammenzuschliessen und Liechtensteiner Unternehmen zweimal jährlich eine Plattform für den praxisbezogenen Erfahrungaustausch rund um das Thema Energieeffizienz anzubieten.

Der Startschuss zu dieser Plattform erfolgte am Dienstag in den Räumen des Vaduzer Heizungsherstellers Hoval AG vor rund 70 interessierten Unternehmern und Politikern aus den Gemeinden. Denn die Hoval AG ist eines von derzeit zehn Liechtensteiner Unternehmen, das sich mit Unterstützung der Schweizerischen Energieagentur der Wirtschaft (EnAW) einen mehrjährigen Massnahmenplan zur Reduktion von Energieverbrauch und CO2-Ausstoss erarbeitet hat. Das ehrgeizige Ziel des Unternehmens ist es, mit einem 2011 gestarteten Katalog von 90 Massnahmen bis 2020 etappenweise 1,6 Millionen Kilowattstunden Energie einzusparen.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Mittwoch (05.06.2013).

(jm)

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