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Liechtenstein|03.04.2013 (Aktualisiert am 03.04.13 15:15)

LGU sieht Tierwelt gefährdet

SCHAAN - Die Liechtensteinische Gesellschaft für Umweltschutz (LGU) spricht sich gegen die Erstellung eines neuen Radwegs entlang der Bahnlinie zwischen Nendeln und Schaan und damit entlang des Naturschutzgebietes Schwabbrünnen-Äscher aus.

Wie die LGU in ihrer schriftlichen Stellungnahme schreibt, würde der Radweg durch einen besonders wertvollen Lebensraum führen, in dem streng geschützte Tierarten leben und der ein zentrales Vernetzungselement für einen überregionalen Wildtierkorridor darstelle.

In dem Gebiet leben laut der LGU eine Vielfalt an Tierarten, zudem stelle es ein wichtiges Fortpflanzungsgebiet gefährdeter Säugetier-, Amphibien-, Reptilien- und Vogelarten dar. Besonders für diese Arten hätte die Führung eines Radweges durch das Gebiet und die damit verbundenen weiteren Störungen beispielsweise durch freilaufende Hunde massive Auswirkungen. „Der geplante Radweg würde die Tiere in ihren Beständen ernsthaft bedrohen“, schreibt die LGU. Daher sollte der Radweg aus dem Landesrichtplan zu entfernt werden. Stattdessen schlägt die LGU zwei Alternativrouten vor: Entlang der Landesstrasse oder durch das Ried über das Schwarze Strässle. Diese Alternativen wären 500 bzw. 1360 Meter länger, als die geplante Route entlang der Bahnlinie.

Die schriftliche Stellungnahme können Sie nachstehend herunterladen.

(hf)

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