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Vermischtes
Liechtenstein|03.01.2013

Ein 18-Jähriger, der sich politisch engagiert

SCHAAN - Als Präsident des Jugendrats Liechtenstein hat Brian Haas (18) gemeinsam mit seinen Mitstreitern die Broschüre "easyvote" herausgegeben. Diese soll junge Erwachsene dazu motivieren, an den Landtagswahlen 2013 teilzunehmen.

«Volksblatt»: Herr Haas, vor wenigen Tagen hatten sämtliche Jugendliche mit Liechtensteiner Staatsbürgerschaft zwischen 17 und 25 die «easyvote»-Broschüre in ihrem Briefkasten. Was genau steht in der 23-seitigen Broschüre?  

 

Brian Haas: Vieles (lacht). Zunächst einmal allgemeine Informationen zum Thema Wahlsystem. Es wird etwa beschrieben was der Landtag ist, was die Regierung ist und wie man richtig wählt. Dann wird aufgezeigt, wer die Regierungschefkandidaten und die Regierungskandidaten sind, wer die Landtagskandidaten sind und welche Parteien an den Landtagswahlen 2013 kandidieren. Schliesslich erklären wir, wer wir sind, worum es sich also beim Jugendrat Liechtenstein genau handelt. Ganz wichtig ist, dass wir politisch neutral sind: Alle Parteien wurden in gleichem Masse berücksichtigt.

 

Wie sind Sie und das Team des Jugendrats auf die Idee gekommen eine Wahlbroschüre zu erstellen?

Ende 2011 hatten mein Kollege Florian Ramos und ich die Idee, den Jugendrat zu gründen. Bereits damals haben wir uns gefragt, wie wir junge Menschen vermehrt in Richtung Urne bewegen und sie neutral informieren können. Bald realisierten wir, dass es in der Schweiz bereits ein solches Projekt gibt – eben «easyvote».  Wir sind dann Mitte 2012 an ein Treffen der Schweizer Jugendparlamentarier gereist, dort erklärte man uns das Projekt, das wir dann unseren Leuten vorstellten. Schliesslich haben wir das ganze – in Kooperation mit den Schweizern – aufgezogen.

 

Der Jugendrat hat schliesslich einen Antrag an die Regierung gestellt, der gutgeheissen wurde.

Das ist richtig. Dazu ist zu sagen, dass sich Regierungschef Klaus Tschütscher schon früh für das Projekt interessiert hat und uns mit Rat und Tat zur Seite stand. Nicht zuletzt durch ihn haben wir das Projekt durch die Regierung gebracht. Im Antrag mussten wir natürlich genau darlegen, was das ganze Kosten würde, was wir genau machen wollen, kurz: Die Projektidee musste in allen Details geschildert werden. Der positive Bescheid hat uns natürlich stolz gemacht und uns in unserer Arbeit bestätigt.  

Das vollständige Interview lesen Sie im „Volksblatt“ vom Donnerstag (3.1.2012).

(sg)

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