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Liechtenstein|23.02.2012

290 000 Gulden für die Grafschaft Vaduz

VADUZ - Nachdem Fürst Johann Adam Andreas I. von Liechtenstein bereits 1699 die Herrschaft Schellenberg von den Hohenemser Grafen gekauft hatte, musste er 1712 zum Kauf der Grafschaft Vaduz von Kaiser Karl VI geradezu gedrängt werden.
Die Grafschaft Vaduz entstand 1342 durch Erbteilung als Teil der Grafschaft Werdenberg. Der Grafschaft wurde 1396 die Reichsunmittelbarkeit gewährt, nachdem vier Jahre zuvor die Ansprüche der Grafen zu Werdenberg endeten. Die gräfliche Linie von Vaduz starb 1416 aus und die Freiherren von Brandis übernahmen die Herrschaft.
Ab 1507 beherrschten die Grafen von Sulz am Neckar Vaduz sowie die nördlich davon gelegene Herrschaft Schellenberg. Diese verkauften die Grafschaft 1613 an die Grafen von Hohenems. 1712 erwarb schliesslich Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein die Grafschaft Vaduz und vereinigte sie mit der Herrschaft Schellenberg. Kaiser Karl VI. erhob die Herrschaft 1719 zum Fürstentum Liechtenstein.
Mehr dazu lesen Sie im "Volksblatt" vom Donnerstag (23.2.2012).

Die Edition des Kaufvertrags ist im Verlag des Historischen Vereins erschienen und im Buchhandel erhältlich (CHF 59.-). Hier können Sie einen Auszug aus dem Buch (Faksimile des Kaufvertrags) downloaden:

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