Politik
Liechtenstein|09.12.2011

Umfrage zum Landesspital hat begonnen

VADUZ - Seit Mittwoch läuft in Liechtenstein eine Telefonumfrage zur Zukunft des Landesspitals. Befragt werden insgesamt 600 Stimmbürger, die Ergebnisse sollen noch Ende dieses Jahres vorliegen.
Die Umfrage umfasst 22 Fragen samt Unterkapiteln, unterteilt in mehrere Komplexe. Fragenkomplex 1 widmet sich der Grundsatzentscheidung: Sind Sie für oder gegen ein eigenständiges Landesspital? Wäre es für Sie eine sehr schlechte, eine eher schlechte, eine eher gute oder eine sehr gute Situation, wenn es kein Landesspital mehr geben und alle Spitalbehandlungen im Ausland durchgeführt würden?
Weitere Fragenkomplexe widmen sich den Themen richtiger Standort, bevorzugtes System (Beleg- oder Chefarzt), notwendige Leistungen, vertretbare Investitionskosten und natürlich Kooperationen.
Die Telefonumfrage soll kommende Woche beendet sein, das Ergebnis der Untersuchung noch Ende dieses Jahres vorliegen, wie Wilfried Marxer, Direktor des Liechtenstein-Instituts, auf "Volksblatt"-Anfrage erklärte.
Gründe des Neins eruieren
Doch was ist von der Umfrage überhaupt zu erwarten? Soll auf den Ergebnissen das neue Spitalskonzept fussen? Nein, sagt Wilfried Marxer, die Umfrage sei in erster Linie dazu gedacht, um die Stimmungslage in der Bevölkerung auszuloten und herauszufinden, "wo die Reizpunkte beim Thema Landesspital sind". Nach der Abstimmung Ende Oktober sei schliesslich nur bekannt, dass das Volk zum ursprünglich geplanten Spitalneubau mehrheitlich Nein gesagt habe.
Über die Gründe der Absage wisse hingegen niemand genau Bescheid.
 
Lesen Sie mehr in der "Volksblatt"-Ausgabe von Freitag.

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