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Das Europäische Komitee gegen Folter stattete der Landespolizei im vergangenen Jahr einen Besuch ab.(Foto: M. Zanghellini)
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Liechtenstein|01.09.2017

Europäisches Komitee zur Verhütung von Folter kritisiert Landespolizei

VADUZ - Das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter (CPT) hat seinen Bericht zum Besuch in Liechtenstein veröffentlicht. In puncto Landespolizei rügt das Komitee vor allem das Fehlen eines Haftregisters sowie Einsätze mit Masken.

Das Europäische Komitee gegen Folter stattete der Landespolizei im vergangenen Jahr einen Besuch ab.(Foto: M. Zanghellini)

VADUZ - Das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter (CPT) hat seinen Bericht zum Besuch in Liechtenstein veröffentlicht. In puncto Landespolizei rügt das Komitee vor allem das Fehlen eines Haftregisters sowie Einsätze mit Masken.

Das europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT) zieht in seinen Bericht Bilanz über dessen Besuch in Liechtenstein vom 20. bis 24. Juni 2016. Unter anderem stattete die achtköpfige Delegation (Mitglieder des CPT, eine Psychiaterin sowie zwei Dolmetscherinnen) auch der Landespolizei in Vaduz einen Besuch ab. Im Gegensatz zum Besuch im Jahre 2007 hörte das CPT gemäss Bericht keine Vorwürfe und stellte auch keine anderen Hinweise auf übermässige Gewaltanwendung oder sonstige körperliche Misshandlung festgehaltener Personen durch Polizeibeamte fest. Auch das Bemühen, das Verbrechen der Folter explizit im Strafgesetzbuch zu verankern, wird vom Komitee begrüsst. Gleichzeitig ortete das CPT aber auch einige Missstände.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Freitag (1.9.2017).

(sb)

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