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Nicht nur der geringe Frauenanteil in der Politik, sondern auch die Lohnschere zwischen Mann und Frau wurde vom UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte in einem Bericht kritisiert. (Foto: Shutterstock)
Politik
Liechtenstein|19.07.2017 (Aktualisiert am 19.07.17 10:04)

Liechtenstein hat bei Gleichberechtigung noch zu tun

SCHAAN - Liechtenstein hat einen hohen Standard bei der Umsetzung von Menschenrechten – aber es gibt noch Potenzial, wie ein Bericht des UN-Ausschusses vom 3. Juli zeigt.

Nicht nur der geringe Frauenanteil in der Politik, sondern auch die Lohnschere zwischen Mann und Frau wurde vom UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte in einem Bericht kritisiert. (Foto: Shutterstock)

SCHAAN - Liechtenstein hat einen hohen Standard bei der Umsetzung von Menschenrechten – aber es gibt noch Potenzial, wie ein Bericht des UN-Ausschusses vom 3. Juli zeigt.

Etwa bezüglich der Gleichstellung zwischen Frau und Mann. Insbesondere kritisiert der Ausschuss diesbezüglich den mangelnden Frauenanteil in der Politik (das «Volksblatt» berichtete). Doch auch die Lohnschere, die im Alter noch stärker ausgeprägt ist, oder die Überrepräsentation von Frauen in Teilzeitstellen und schlechter bezahlten Branchen wird im Bericht mit Sorge bemerkt. Hier schlägt das UN-Gremium beispielsweise vor, Ausbildungsprogramme für Frauen in «nicht traditionellen» Bereichen zu fördern, um ihnen gleiche Karrierechancen zu bieten. Zudem solle das Angebot von leistbaren Kinderbetreuungseinrichtungen oder die Möglichkeiten zu Vaterschaftsurlaub sowie bezahltem Elternurlaub vorangetrieben werden. Massnahmen zur Förderung von flexiblen Arbeitsmodellen für Mann und Frau sollten ebenso verstärkt werden.

Welche Entwicklungen der UN-Ausschuss ebenfalls kritisierte, lesen Sie im „Volksblatt“ vom Mittwoch (19.7.2017).

(df)

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