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Liechtenstein|03.07.2017 (Aktualisiert am 03.07.17 16:14)

OKP: 1,7 Prozent mehr Leistungen

VADUZ - Das Amt für Statistik hat am Montag die Krankenkassenstatistik 2016 publiziert.

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VADUZ - Das Amt für Statistik hat am Montag die Krankenkassenstatistik 2016 publiziert.

Im Berichtsjahr 2016 wurden mit 170.1 Mio. Franken 1.7 Prozent mehr Leistungen über die Obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) abgerechnet als im Vorjahr. Damit liegt das Gesamtwachstum der Kosten unter dem von der Regierung festgelegten Kostenziel von 2.0 Prozent. Mit 72.0 Prozent wurden knapp drei Viertel der Bruttoleistungen von Ärzten und Spitälern in Rechnung gestellt. Mit 38.7 Prozent entfällt rund ein Drittel auf Spitalleistungen. 

Weitere 4.6 Prozent bzw. 4.2 Prozent wurden von Apotheken bzw. Physiotherapeutinnen erbracht. Die restlichen Kategorien fassen je weniger als 1.5 Prozent oder werden zum Schutz der Anonymität in der Kategorie "Übrige Rechnungsstellende" zusammengefasst.

Die 2016 gezählten 807 Spitalentlassungen pro 1000 Einwohner stellen seit 2007 den Höchstwert dar. Gegenüber 2015 fällt die Zunahme im ambulanten Bereich mit 15.5 Prozent höher aus als im stationären Bereich mit 11.9 Prozent. Allerdings sanken die durchschnittlichen Kosten pro Spitalentlassung um 8.3 Prozent auf  2839 (ambulant: -13.8 Prozent auf 860 Franken, stationär: -4.5 Prozent auf 9339 Franken).

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Dienstag (5.7.2017).

(pd/red)

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