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Montag - 16. Januar 2017 | 08:07 (Aktualisiert am 16.01.17 08:21)

Hasler und Zwiefelhofer bringen sich in Stellung

VADUZ - Kurz vor dem Eintreffen der Wahlunterlagen Ende der Woche haben sich die beiden Regierungs­chefkandidaten Adrian Hasler (FBP) und Thomas Zwiefelhofer (VU) nochmals zu einem Duell bei 1FLTV getroffen.

Regie­rung­schef Adrian Hasler und sein Stell­vertreter Thomas Zwiefelhofer im Gespräch (von links). (Archivfoto: Paul Trummer)

Einmal mehr sorgte der Konflikt zwischen der Ärztekammer und der Regierung für Zündstoff zwischen den Kontrahenten. Während Thomas Zwiefelhofer den Umgangston und den Vertrauensverlust kritisierte, vermisste Regierungschef Adrian Hasler eine klare Haltung seines Stellvertreters zum Thema. Es sei nun einmal auch nötig, klare Positionen zu vertreten und diese auch durchzusetzen.
Beide zeigten sich aber einig darin, dass die Thematik die Regierung auch noch in der nächsten Legislatur beschäftigen wird und es nochmals eine Gesetzesrevision geben muss – und vor allem der Patient aus der Unsicherheit geholt wird.

Alle Familienmodelle fördern

Ein wichtiger Punkt auf der Agenda der nächsten Regierung ist für beide Kandidaten auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Einigkeit herrschte darin, dass sich durch die Abstimmung klar gezeigt habe, dass die Bevölkerung alle Familienmodelle fördern will. Zwiefelhofer könnte sich diesbezüglich vorstellen, auch die Vorsorgesituation für Elternteile, die zu Hause bleiben, zu ändern. Adrian Hasler möchte insbesondere auch eine Lösung für Kinder im ersten Lebensjahr bieten. Diesbezüglich schlug er vor, dass beispielsweise das Kindergeld teilweise vorbezogen werden könnte. Zwiefelhofer gab aber zu bedenken, dass auch im späteren Alter noch einiges getan werden müsse und verwies auf die Ausweitung der Blockzeiten. Damit rannte er beim Regierungschef offene Türen ein, der diese Lösung ebenfalls weiter vorantreiben will, um Teilzeitkräfte in der Kinderbetreuung besser zu unterstützen: «Das sind punktuelle Themen, die man rasch umsetzen kann», meinte er.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Montag (16.1.2017).

(df)

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