Montag - 15. August 2016 | 12:00 (Aktualisiert am 15.08.16 12:09)

"Wir benötigen eine rasche Neuregelung der Finanzierung von Kinderbetreuungseinrichtungen"

VADUZ - Europa durchgehe eine Zeit von Umbrüchen und grosser Unsicherheit, stellte Erbprinz Alois gemäss Redentext zum Staatsfeiertag auf der Schlosswiese fest. Dank der EWR-Mitgliedschaft und den Verträgen mit der Schweiz habe Liechtenstein aber eine für diese kritische Phase ideale Form der europäischen Integration - und könne daher im Vergleich zu anderen Staaten zuversichtlich in die Zukunft schauen.

(Archivfoto: Michael Zanghellini)

Ausserdem habe Liechtenstein im Unterschied zu vielen anderen Staaten in letzter Zeit erfolgreich schwierige Reformen in den Bereichen Finanzplatz, Gesundheit und Altersvorsorge sowie zur Sanierung des Staatshaushaltes umgesetzt. Dadurch sei nicht nur die  Ausgangslage für die Zukunft verbessert worden, Liechtenstein habe auch in eindrücklicher Weise Handlungsfähigkeit bewiesen. "Das internationale Umfeld wird jedoch in den nächsten Jahren schwierig bleiben und die demographische Entwicklung eine grosse Herausforderung bedeuten", betont der Erbprinz jedoch.

Familie und Beruf unter einen Hut bringen

Nicht zuletzt aufgrund der demographischen Entwicklung in Europa würden für die Unternehmen gute Lösungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf immer bedeutender, um qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu halten: "Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, wird zudem einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren unserer Gesellschaft werden." Die Initiative der Wirtschaftskammer "Familie und Beruf", die im September zur Abstimmung steht, berücksichtige allerdings nicht alle Faktoren. "Wir benötigen aber eine rasche Neuregelung der Finanzierung von Kinderbetreuungseinrichtungen", verdeutlicht der Erbprinz. Falls der Initiativvorschlag angenommen werde, sollten daher zusätzlich nötige Massnahmen schnell getroffen werden. Werde er vom Volk abgelehnt, sollten sofort neue Alternativlösungen gesucht werden.

Die ganze Rede finden Sie im "Volksblatt“ vom Dienstag (16.8.2016).

(df)

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