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Soll das Hochhaus beim Bahnhof Buchs gebaut werden? Am 5. Juni wird darüber abgestimmt. (Foto: Wahlbroschüre Buchs)
Politik
Region|02.05.2016 (Aktualisiert am 02.05.16 17:08)

Ja-Komitee zum Teilzonenplan "Chez Fritz" in Buchs informiert

BUCHS - Am 5. Juni 2016 wird die Buchser Stimmbevölkerung entscheiden, ob das Hochhausprojekt am Eingang zur Bahnhofstrasse gebaut werden darf. Das Co-Präsidium des überparteilichen Komitees JA zum Teilzonenplan «Chez Fritz» informierte am Montag gemeinsam mit Vertretern der Bauherrschaft über das Neubauprojekt, die Argumente und den Inhalt ihrer Informationskampagne.

Soll das Hochhaus beim Bahnhof Buchs gebaut werden? Am 5. Juni wird darüber abgestimmt. (Foto: Wahlbroschüre Buchs)

BUCHS - Am 5. Juni 2016 wird die Buchser Stimmbevölkerung entscheiden, ob das Hochhausprojekt am Eingang zur Bahnhofstrasse gebaut werden darf. Das Co-Präsidium des überparteilichen Komitees JA zum Teilzonenplan «Chez Fritz» informierte am Montag gemeinsam mit Vertretern der Bauherrschaft über das Neubauprojekt, die Argumente und den Inhalt ihrer Informationskampagne.

Das «Chez Fritz»-Areal zwischen Bahnhof und dem Buchser Einkaufszentrum soll entwickelt und aufgewertet werden. Auf der Westseite ist ein mehrstöckiger Sockelbau mit einem insgesamt 64 Meter hohen Wohnturm geplant, der von Privaten finanziert und gebaut wird. Auf der Ostseite Richtung Bahnhof würde ein öffentlicher Park entstehen, der den Giessen integriert und die Gestaltung des Bahnhofplatzes ergänzt. Aufgrund der ebenfalls vorge-sehenen Begradigung der Kappelistrasse ist eine Änderung des Teilzonenplans notwendig. Aus Kreisen der CVP wurde hiergegen das Referendum ergriffen. Darum wird die Buchser Bevölkerung am 5. Juni 2016 nun indirekt auch über den Bau des Hochhauses entscheiden.

Beteiligte in die Planung mit einbezogen

Das vorliegende Projekt wurde in einem sogenannten Workshop-Verfahren entwickelt, wie Michael Breitenmoser von der HRS Real Estate AG als Vertreter der Bauherrenschaft informier-te. So konnten nebst der Fachjury und den Experten auch die Anstösser und Vertreter von Stadt und Kanton mitwirken. Das überparteiliche Komitee bedauert es, dass die Grundsatz-diskussion für Hochhäuser und deren Standorte erst jetzt am konkreten Objekt geführt wird. Sollte das Stimmvolk den Teilzonenplan ablehnen, werden sich die Investoren nach diesem zweiten neuerlichen Anlauf für ein geeignetes und vorzügliches Projekt zurückziehen. Wie es mit dem unansehnlichen Areal dann weitergeht, ist unklar.

Insbesondere der Vertreter der SVP und die Vertreterin der SP stellten klar, dass eine künftige Entwicklung der Stadt nicht in die Breite, sondern in die Höhe erfolgen sollte. «Auf diese Weise können wir dem Verlust unseres wertvollen Kulturlandes entgegenwirken», betonte SVP-Vizepräsident Hans Rohrer. Zudem sei «eine Verdichtung wünschenswert, sinnvoll und zeit-gemäss», so SP-Co-Präsidentin Barbara Gähwiler.

"Glücksfall für die Stadt Buchs"

"Mit der öffentlichen Parkanlage und dem markanten Hochhaus erhält das Buchser Zentrum ein einladendes Eingangstor", heisst es in der Pressemitteilung des Ja-Komitees. Damit werd der Übergang von Bahnhof zu Bahnhofstrasse entscheidend aufgewertet. Im Haus selbst sollen attraktive Wohn- und Geschäftsräume an bester Lage mit idealer Anbindung an den öffentlichen und den Individualverkehr entstehen. Dies sei insbesondere auch für ältere Menschen interessant. Die geplante Neugestaltung des Areals sei «in vielerlei Hinsicht ein absoluter Glücksfall», erläuterte Andreas Vetsch, Präsident des Verkehrsvereins Buchs. Denn sowohl die Stadt und die Region, als auch die Bevölkerung, die Wirtschaft und der Tourismus könnten nur profitieren.

(pd)

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