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Prinz Philipp (links) und Prinz Michael (rechts) von und zu Liechtenstein mit den diesjährigen Preisträgern, von links: Daniel Issing (Deutschland, 1. Platz), Demelza Hays (USA, 2. Platz) und Mats Ekman (Finnland, 3. Platz). (Foto: Nils Vollmar)
Wirtschaft
Liechtenstein|15.02.2016 (Aktualisiert am 15.02.16 22:07)

8. Vernon Smith Prize verliehen

VADUZ - Daniel Issing (Deutschland), Demelza Hays (USA) und Mats Ekman (Finnland) sind die Preisträger des 8. Vernon Smith Prizes, der am Montagabend in der Hofkellerei Vaduz von der ECAEF verliehen wurde.

Prinz Philipp (links) und Prinz Michael (rechts) von und zu Liechtenstein mit den diesjährigen Preisträgern, von links: Daniel Issing (Deutschland, 1. Platz), Demelza Hays (USA, 2. Platz) und Mats Ekman (Finnland, 3. Platz). (Foto: Nils Vollmar)

VADUZ - Daniel Issing (Deutschland), Demelza Hays (USA) und Mats Ekman (Finnland) sind die Preisträger des 8. Vernon Smith Prizes, der am Montagabend in der Hofkellerei Vaduz von der ECAEF verliehen wurde.

Nach der Begrüssung durch Prinz Michael von und zu Liechtenstein (Präsident des Stiftungsrates), führte Hardy Bouillon von der Universität Trier ins Thema ein. Die Aufgabe zum achten Vernon Smith Prize, welcher am Montag von der European Center of Austrian Economics Foundation (ECAEF) verliehen wurde, lautete: «Ist Edward Snowden ein Held oder ein Schurke?». Als Jury-Mitglied zeigte er auf, welche Ausgangsfragen in den Essays behandelt werden sollten, damit überhaupt beurteilt werden kann, ob Edward Snowden ein Held oder ein Schurke ist.

Ökonomischer Ansatz

Daniel Issing, der mit dem ersten Rang ausgezeichnet wurde, vereinte in seinem Essay die meisten Gedanken und Ansätze, die auch von den anderen zwei Preisträgern Demelza Hays (2. Preis) und Mats Ekman (3. Preis) behandelt wurden. So wählte Daniel Issing eine ökonomische Methode zur Analyse der Fragestellung. In einem ersten Schritt untersuchte er, inwiefern das Datensammeln der NSA gerechtfertigt ist. Er argumentierte, dass staatliches Datensammeln sich überproportional stark auf den gesetzestreuen Bürger konzentriert und eben nicht auf Terror- und Kriminalitätsbekämpfung. In einem zweiten Schritt untersuchte Issing, ob die von Snowden gewählten Mittel effektiv waren. Dabei wurde das Vorgehen mit denjenigen von früheren Whistelblowern verglichen. Issing sieht Snowdens Verhalten als heldenhaft an. Der Grund ist die Diskrepanz der von ihm getragenen Kosten und des dadurch generierten Nutzens, von dem fast ausschliesslich andere profitierten.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Dienstag (16.2.2016).

(red)

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