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Leserbrief

Liechtenstein schafft sich ab

Urs Kindle,Runkelsstrasse 17, Triesen | 14. September 2019

Die Nomination von Katrin Eggenberger für das Amt der Regierungsrätin hatte ich am Mittwoch via Leserbrief heftig kritisiert. Warum? Weil die Dame seit Januar 2016 persönliche Mitarbeiterin des eingefleischten Globalisten Prof. Klaus Schwab ist. Falls sich unsere Abgeordneten nicht für eine andere, und zwar liechtensteintreue (!) Regierungsrätin entscheiden, schafft sich Liechtenstein definitiv ab – via schrittweiser Total-Globalisierung. Wo sind die Landesverteidiger?!
Schwab, Gründer des elitären Weltwirtschaftsforums (WEF), hat auf meine Zeilen reagiert: Am 13. September meldete er sich persönlich via Leserbrief. Darin warf er mir vor, ich hätte ihn als «menschenverachtenden Globalisierer» bezeichnet. Doch dem ist nicht so: Zwar kritisierte ich in meinem Leserbrief den «menschenverachtenden Globalismus», Schwab selbst jedoch habe ich niemals einen «menschenverachtenden Globalisierer» genannt. Ein kleiner, aber wesentlicher Unterschied. Das heisst also: Ich unterstelle Schwab keinerlei bösen Willen, bin aber überzeugt, dass der Globalismus ein gefährlicher Wolf im Schafspelz ist.
Tatsache ist, dass Prof. Schwab gar Mitglied des Steuerkomitees der Bilderbergkonferenzen war. Er – und auch Frau Eggenberger – mögen sich die Frage stellen: Wie demokratisch ist es denn, wenn sich dabei rund 130 Persönlichkeiten der Welt-elite alljährlich im Geheimen treffen und gemeinsam gewisse wichtige Themen (u. a. Globalisierung und Digitalisierung) besprechen?! (Die Traktandenlisten finden sich mittlerweile – aufgrund des zunehmenden Veröffentlichungsdrucks von aussen – auf der offiziellen Website: bilderbergmeetings.org).
Schwab spricht im Leserbrief von «sozialer Verantwortung». Tönt gut, doch dass eine superreiche Weltelite undemokratisch bzw. antidemokratisch die Totalkontrolle über die Welt übernimmt, hat leider mit sozialem Denken und echter Gerechtigkeit nichts zu tun. Will Schwab nicht erkennen, dass die «Weltgerechtigkeit» bzw. «Humanität», die uns von UNO & Co. bzw. von den mächtigsten Medien angepriesen werden, eine riesige Täuschung ist? Echte Weltgerechtigkeit führt in die Freiheit, Scheingerechtigkeit in die Versklavung. Will Prof. Schwab nicht erkennen, dass auch Professoren als Marionetten missbraucht werden können? Und ist er sich nicht bewusst, dass so manche Marionetten nicht wissen, dass sie Marionetten sind? Ich wünsche Herrn Schwab eine gute Portion echte (!) Demut, die ihn erkennen lässt, dass die Wahrheit nicht dort zu finden ist, wo die Milliarden sitzen …

Urs Kindle,
Runkelsstrasse 17, Triesen

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