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Liechtenstein|29.01.2015 (Aktualisiert am 29.01.15 22:26)

Projekt LERNBAR in Balzers eröffnet

VADUZ/BALZERS – Im Wintersemester 2014/2015 widmete die Universität Liechtenstein das Wahlfach «Pro Bono Projekt» dem Aufbau eines ausserschulischen Lernangebots für Kinder in Liechtenstein. Dadurch konnte die Idee einer «LERNBAR» von zwei Pädagoginnen aus Liechtenstein realisiert werden, die am 28. Januar Eröffnung feierte. Dies kündigte die Uni am Donnerstag in einer Aussendung an.

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VADUZ/BALZERS – Im Wintersemester 2014/2015 widmete die Universität Liechtenstein das Wahlfach «Pro Bono Projekt» dem Aufbau eines ausserschulischen Lernangebots für Kinder in Liechtenstein. Dadurch konnte die Idee einer «LERNBAR» von zwei Pädagoginnen aus Liechtenstein realisiert werden, die am 28. Januar Eröffnung feierte. Dies kündigte die Uni am Donnerstag in einer Aussendung an.

Von September 2014  bis Januar 2015 galt es für die Studierenden des fakultätsübergreifenden Wahlfachs «Pro Bono Projekt – Lernförderung», den organisatorischen und strukturellen Rahmen für das Vorhaben von Hanny Büchel und Lisi Hassler, zweier lokaler Pädagoginnen, zu schaffen. Die Studierenden Mathias Mathauer und Florian Büchel erarbeiteten zusammen mit den zwei Pädagoginnen und der Unterstützung son Stephan Berchtold sowie Ruth Jochum-Gasser der Universität Liechtenstein zunächst die Strategie des Lernförderprojekts. An dieser orientierte sich das anschliessende Vorgehen: Findung der passenden Organisationsform, Namensgebung, Statutenerstellung, Erarbeitung administrativer Unterstützungstools, Homepage, Logo, Corporate Identity etc.


LERNBAR: Ausserschulische Förderung

Daraus ist schliesslich der gemeinnützige Verein «LERNBAR» hervorgegangen. Dessen Angebot richtet sich in erster Linie an Schulkinder im Primarschulalter. Die LERNBAR  nimmt Kinder auf, die eine zusätzliche Förderung benötigen und Beihilfe beim Lernen wünschen. Nicht immer ist es möglich, Kinder beim Lernen zu Hause ausreichend zu unterstützen. In einem leerstehenden Kindergarten in Balzers betreuen  die beiden Pädagoginnen und freiwillige Helfer jeden Mittwochnachmittag  Kinder beim Erledigen der Hausaufgaben und bei Testvorbereitungen.Die  individuellen Bedürfnisse und Förderschwerpunkte des einzelnen Kindes stünden dabei im Vordergrund. Dabei hätten auch das soziale Miteinander, eine gesunde Pause und Raum für kreatives Lernen bedeutenden Stellenwert, heisst es in der Aussendung

 

Praxiserfahrung im Studium

In diesem Projekt konnten die Studierenden das Erlernte aus dem Studium im direkten Austausch mit den Pädagoginnen anwenden und die Tauglichkeit ihres Businessplans in der Praxis überprüfen. «Unser Lerneffekt war umso höher, da das Vorhaben nicht im schützenden Kontext einer Lehrveranstaltung stattfand, sondern mitten in der unternehmerischen Realität mit Schwierigkeit und Widerständen», resümiert Student Florian Büchel. Und Mathias Mathauer ergänzt: «Dabei waren Kreativität und Improvisation immer wieder notwendig, um die Idee weiterzutragen und ihr Wurzeln zu verleihen.»

Engagement: Unterstützer gesucht

Für den Besuch der LERNBAR  bezahlt jedes Kind pro Nachmittag den symbolischen Betrag von 5 CHF. Selbstverständlich können die Projektkosten nicht alleine durch den Beitrag der Kinder abgedeckt werden. Je nach Einkommen der Familien werden die effektiven Kosten  selbst- oder fremdfinanziert. Daher suche das LERNBAR-Team weiterhin nach Sponsoren und Unterstützern. Die Projektkosten können jedoch nicht allein durch die 5 Franken der Kinder abgedeckt werden. Je nach Einkommen der Familien werden die effektiven Kosten  selbst- oder fremdfinanziert. Daher sucht das LERNBAR-Team weiterhin nach Sponsoren und Unterstützern. Bislang haben die Initiatorinnen Unterstützung von der Gemeinde Balzers, der Stiftung «Liachtbleck» und dem Rotary Club Liechtenstein-Eschnerberg erhalten.

 

Weitere Informationen unter www.uni.li/kommunikation und www.lernbar.li

(pd/red)

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