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Nach dem Testspielsieg gegen Zürich wartet auf den FC Vaduz der erste Ernstkampf. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|11.07.2018 (Aktualisiert am 11.07.18 10:48)

Mit geschwächter Defensive ins Europa-League-Abenteuer

VADUZ - Trotz Aussenseiterrolle «sind die Chancen da, die erste Qualifikationsrunde der Europa League zu überstehen», sagt Trainer Roland Vrabec. Die Aufgabe gegen den bulgarischen Vertreter Lewski Sofia im heutigen Heimspiel (17.45 Uhr, Liveticker auf www.volksblatt.li) ist aber alles andere als einfach, zumal der FCV-Coach wohl auf einigen Positionen rotieren muss.

Nach dem Testspielsieg gegen Zürich wartet auf den FC Vaduz der erste Ernstkampf. (Foto: MZ)

VADUZ - Trotz Aussenseiterrolle «sind die Chancen da, die erste Qualifikationsrunde der Europa League zu überstehen», sagt Trainer Roland Vrabec. Die Aufgabe gegen den bulgarischen Vertreter Lewski Sofia im heutigen Heimspiel (17.45 Uhr, Liveticker auf www.volksblatt.li) ist aber alles andere als einfach, zumal der FCV-Coach wohl auf einigen Positionen rotieren muss.

Der FC Vaduz hat auf der internationalen Bühne, genauer gesagt in der Europa-League-Qualifikation, als Seriensieger des Liechtensteiner Cups fast jedes Jahr einen Startplatz auf sicher – Ausnahme war die Saison 2012/13, in der man zuvor das Cupendspiel gegen den USV Eschen/Mauren verlor. Die Statistik der vergangenen Jahre liest sich gut: In den letzten vier Jahren schaffte man es jedes Mal in die zweite Runde – 2015/16 war sogar erst in Runde 3 Endstation (gegen Thun).

Eine Fortsetzung dieser, nennen wir es mal Serie, dürfte in diesem Jahr allerdings ganz schwierig werden. Denn im Vergleich zu den Vorjahren ist der bulgarische Gegner Lewski Sofia sicherlich stärker einzuschätzen als beispielsweise Bala Town (WAL), Sileks Kratovo (MKD) oder La Fiorita (SMR).

Das weiss auch Trainer Roland Vrabec, der an der gestrigen Pressekonferenz von einer «klaren Aussenseiterrolle» seines Teams sprach. «Sofia ist eine Mannschaft mit sehr vielen erfahrenen Spielern. Sie sind der klare Favorit, aber dennoch müssen die beiden Spiele erst gespielt werden», so Vrabec.

Es ist also eine harte Knacknuss, die auf das junge und neu zusammengestellte FCV-Ensemble im heutigen Hinspiel im Rheinpark-Stadion (Liveticker auf www.volksblatt.li) wartet. Geschäftsführer Patrick Burgmeier verglich den Kontrahenten aus Bulgarien im Vorfeld beispielsweise «mit einem guten Super-League-Klub».

FCV-Geschäftsführer Patrick Burgmeier rechnet mit einer schwierigen Aufgabe. (Foto: MZ)

Einen ersten kleinen Rückschlag mussten die Residenzler allerdings bereits zum Wochenstart hinnehmen. Neben dem bereits verletzten Innenverteidiger Berkey Sülüngöz und dem noch nicht zu 100 Prozent fitten Mario Bühler (Rückenprobleme) fällt für das heutige Spiel mit Tomislav Puljic ein weiterer Defensivmann aus. «Tomislav hat sich im Training am Montag den Miniskus angerissen», hält Vrabec fest. Vier bis sechs Wochen wird der 35-jährige Kroate, der zuletzt mit Sandro Wieser die Innenverteidigung bildetet, wohl ausfallen. Eine Alternativlösung hat der deutsche Coach aber bereits. Voraussichtlich werde Philipp Muntwiler neben Wieser auflaufen. «Deshalb müssen wir dann auch auf der defensiv Mittelfeldposition rotieren», kündigt er an, ohne einen Namen zu nennen. Gut möglich, dass Neuzugang Aron Sele auflaufen wird.

Kommt Aron Sele zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für den FC Vaduz? (Foto: MZ)
(mm)

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