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Liechtenstein|30.12.2017

Grippewelle erreicht Liechtenstein

SCHAAN - Die saisonale Grippewelle ist auch in Liechtenstein angekommen. Passend zu den kalten Temperaturen begleiten Grippesymptome wie Fieber, Husten, Schüttelfrost und Gliederschmerzen die Bevölkerung der Region.

SCHAAN - Die saisonale Grippewelle ist auch in Liechtenstein angekommen. Passend zu den kalten Temperaturen begleiten Grippesymptome wie Fieber, Husten, Schüttelfrost und Gliederschmerzen die Bevölkerung der Region.

Das neue Jahr beenden viele Leidtragende mit einer Grippe im Bett. Die Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zeigen, dass diese grippeähnlichen Erkrankungen schweizweit verbreitet sind. Ärzte des Sentinella-Meldesystems meldeten in der Kalenderwoche 51 17,1 Grippeverdachtsfälle pro 1 000 Konsultationen. Dies entspricht hochgerechnet einem Wert von 144 Fälle pro 100 000 Einwohner. Der saisonale epidemische Schwellenwert von 68 Grippeverdachtsfällen wurde überschritten. Betroffen seien vor allem Kinder in einem Alter von bis zu 4 Jahren.
Viraler Infekt mit vielen Symptomen
Diese Zahlen bestätigt auch Nikolaus Frick von der Apotheke am Postplatz in Schaan. «Wir konnten einen deutlichen Anstieg von Grippepatienten erkennen. Mehr als die Hälfte unserer Kunden, beklagen sich über typische Grippesymptome.» Er könne aber nicht sagen, dass nur eine Gruppe eines bestimmtes Alters betroffen sei. Ob jung oder alt, die Grippewelle könne jeden erreichen.
Die Symptome dieser echten Grippe, dieser viralen Erkrankung ähneln einer gewöhnlichen Erkältung. Neben Schnupfen, Halsweh und Husten kommen noch hohes Fieber bis zu 40 Grad Celsius, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Müdigkeit und vieles mehr dazu. Bei der echten Grippe handelt es sich aber um eine ernst zunehmende Krankheit, die schnell Symptome hervorruft und man auch mit Medikamenten nicht viel dagegen ausrichten kann. «Die Grippe ist ein viraler Infekt, die viele Symptome mit sich bringt. Im Gegensatz zu einer bakteriellen Erkrankung kann man diese nicht mit Medikamenten bekämpfen.
Doch man kann die Symptomatik lindern und verbessern. Meist fühlen sich die erkrankten Personen schon viel fitter, wenn wir beispielsweise das Fieber, das Halsweh oder die Gliederschmerzen lindern und somit dieses Schwächegefühl ein bisschen vertreiben konnten», weiss Nikolaus Frick. Die Grippe sei nicht zu unterschätzen, da diese nicht nur hochansteckend ist, sondern den Körper so weit schwächt, dass sich zu allem Übel, noch eine bakterielle Superinfektion entwickeln kann. Bei gesundheitlichen Risikopatienten empfiehlt Frick auf jeden Fall den Gang zum Arzt. «Sonst gilt: Ein Grippeerkrankter gehört ins Bett. Denn der Körper wird durch die Krankheit sehr geschwächt, da die Grippe eine schwere Belastung für den Körper ausübt.»

Waffen gegen die Grippe

Um die Ansteckungsgefahr der Grippe zu minimieren, gilt es einige Hygienemassnahmen umzusetzen und das Immunsystem weitgehend zu stärken. Das gründliche und regelmässige Händewaschen, sowie fachgerechtes Niesen in ein Papiertaschentuch gehören dazu. Ebenso die Entsorgung der gebrauchten Papiertaschentücher in einen Abfalleimer. Man könne aber auch durch Einnahmen von hohen Dosen Vitamin C, Zink und Echinacea dem Immunsystem behilflich sein. Es gebe auch Lutschtabletten, welche die Eintrittspforten des Rachens blockieren und so die Aufnahme der Viren vermindern. «Wir empfehlen natürlich auch die alljährliche Grippeimpfung. Wichtig ist aber vor allem das Immunsystem auf die Grippewelle vorzubereiten und Präventionsmassnahmen zu ergreifen.»
Schützen kann man sich vor einer Grippe nicht, man kann jedoch versuchen den Körper in einer Grippewellen Phase zu unterstützen. Sollte jedoch jemand im Umfeld erkrankt sein, ist es höchst wahrscheinlich, dass man selbst auch an der Grippe erkrankt. Ein starkes Immunsystem hilft nur den Krankheitsverlauf zu verbessern.

(eo)

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