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Durften auf 99 Jahre FBP anstossen (von links): Regierungschef Adrian Hasler, Veronika Hilti-Wohlwend (Vizepräsidentin Unterland), Thomas Banzer (Parteipräsident), Stefan Gassner (Vizepräsident Oberland) und Landtagspräsident Albert Frick. (Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|22.12.2017 (Aktualisiert am 22.12.17 18:59)

100 Jahre FBP: Gegründet zum Wohle und Fortschritt des Landes

VADUZ - Die FBP kann als älteste Partei Liechtensteins im kommenden Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern. Dazu hat sich die Parteispitze einiges einfallen lassen. Am gestrigen 99. Geburtstag informierte sie über das Jubiläumsprogramm.

Durften auf 99 Jahre FBP anstossen (von links): Regierungschef Adrian Hasler, Veronika Hilti-Wohlwend (Vizepräsidentin Unterland), Thomas Banzer (Parteipräsident), Stefan Gassner (Vizepräsident Oberland) und Landtagspräsident Albert Frick. (Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Die FBP kann als älteste Partei Liechtensteins im kommenden Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern. Dazu hat sich die Parteispitze einiges einfallen lassen. Am gestrigen 99. Geburtstag informierte sie über das Jubiläumsprogramm.

"Heute vor genau 99 Jahren – am 22. Dezember 1918 – an genau diesem Ort wurde die Fortschrittliche Bürgerpartei offiziell gegründet. Das Datum und auch der Ort unserer Medienorientierung wurde also mit Bedacht gewählt», verkündete FBP-Parteipräsident Thomas Banzer gestern im Restaurant Löwen in Vaduz. Das «Volksblatt» habe am 27. 12. 2018 über die Gründung berichtet, mit den Worten: «Möge der 22. Dezember 1918, der offizielle Gründungstag der Fortschrittlichen Bürgerpartei, für alle Zukunft mit goldenen Buchstaben eingetragen sein ins Buch der Geschichte unseres teuren Vaterlandes! An diesem Tage nämlich fanden sich Vertreter aus allen Gemeinden Liechtensteins, alles schlichte Männer aus unserem Volke, zusammen, um zu beraten und beschliessen, um sich zu sammeln zu einer wohlorganisierten Partei. Zur Fortschrittlichen Bürgerpartei soll sich jeder unbescholtene Liechtensteiner, wes Standes und Berufes er sei, bekennen, der in Treue zu unserem Fürsten und Fürstenhause für einen gesunden, den Forderungen der Neuzeit und dem Wohle des Landes entsprechenden Fortschritt eintreten will, für einen Fortschritt in den Bahnen der Ordnung und Gesetzlichkeit.» Weiter hiess es im Text: «Es soll keine Kampfpartei sein, keine Gehässigkeit oder Feindschaft gegen Andersdenkende soll gesät werden. Es sei einfach ein organisierter Zusammenschluss aller jener, die ihre Meinung in Ruhe und ohne Furcht vor Einschüchterung vertreten wollen, und zwar im oben angedeuteten und noch näher auszuführenden Sinne.» Dieser Text verdeutliche auch heute noch die Grundwerte der Fortschrittlichen Bürgerpartei, betonte Banzer. Zwei Punkte seien ihm dabei besonders wichtig: Zum einen, dass die FBP eine Volkspartei sei, die ein breites Meinungsspektrum zulasse und zum anderen, dass keine Gehässigkeit gesät werden solle, da unterscheide sich die FBP durchaus zu anderen Playern in diesem Land, kommentierte der Parteipräsident.

"Wir sind auch heute noch eine Volkspartei und keine Kampfpartei, das unterscheidet und von anderen
Playern in diesem Land"

Thomas Banzer, Parteipräsident FBP

100 Jahre FBP bedeute gleichzeitig auch 100 Jahre Einsatz für das Land und die Bevölkerung. «Viele grossartige Errungenschaften wurden unter der Führung der FBP in den letzten 100 Jahren eingeführt. Ich erinnere dabei zum Beispiel an die AHV, welche unter der Führung der FBP initiiert und eingeführt wurde. Dieses auch heute noch wichtige Sozialwerk ist ein Beispiel für die wegweisenden Entscheidungen, welche durch FBP-geführten Regierungen entwickelt und vorangetrieben wurden», betonte Banzer. Aber auch das Frauenstimmrecht, das im Jahr 1984 erfolgreich eingeführt wurde, sei auf eine Initiative der FBP zurückgegangen. Anlässlich des Parteijubiläums wolle die FBP ihre Geschichte fundiert aufarbeiten lassen. Thomas Banzer stellte daher eine Chronik in Aussicht, die genau am 100. Geburtstag, also am 22. Dezember 2018, vorgestellt werden soll.

Grosses Fest und Diskussionsrunden

Bis dahin wird aber noch kräftig gefeiert. Ein Höhepunkt wird die Geburtstagsfeier am 22. April im SAL in Schaan bilden. Man habe bewusst auf eine festliche Gala mit geladenen Personen verzichtet, sondern wolle vielmehr ein Geburtstagsfest für die ganze Bevölkerung veranstalten, erklärte der Vizepräsident Oberland, Stefan Gassner: «Wir wollen widerspiegeln, was wir sind, nämlich eine Volkspartei.» FBP-Vizepräsidentin Unterland, Veronika Hilti-Wohlwend erklärte, dass die FBP ausserdem im kommenden Jahr zwei bis drei Diskussionsrunden zu aktuellen politischen Themen veranstalten werde. Diese seien dann jeweils in zwei Teile gegliedert: In ein Fachreferat und in eine Publikumsdiskussion. Dabei solle die Publikumsdiskussion mindesten den gleichen Stellenwert bekommen, wie das Referat selber. «Nur so merken wir, wie das Volk fühlt und denkt und was für Erwartungshaltungen, Ideen und Wünsche es zu den Themen hat.» Schliesslich gebe es viele Leute mit guten Ideen im Land, diese wolle man mit solchen Veranstaltungen abholen.

(dq)

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