Die Galinadamen gehen als klare Aussenseiter in die Partie. (Foto: Zanghellini)
Sport
Liechtenstein|21.12.2017 (Aktualisiert am 21.12.17 12:51)

Ein Leckerbissen zum Jahresabschluss

SCHAAN - Im letzten Heimspiel in diesem Jahr wartet heute, Donnerstag (19 Uhr) auf die NLA-Damen des VBC Galina ein «spezielles Spiel». Zu Gast in Schaan ist der amtierende Schweizer Meister Volero Zürich. Trotz klarer Aussenseiterrolle wolle man «sich so gut wie möglich präsentieren», wie Galina-Präsident Philippe Schürmann sagt.

Die Galinadamen gehen als klare Aussenseiter in die Partie. (Foto: Zanghellini)

SCHAAN - Im letzten Heimspiel in diesem Jahr wartet heute, Donnerstag (19 Uhr) auf die NLA-Damen des VBC Galina ein «spezielles Spiel». Zu Gast in Schaan ist der amtierende Schweizer Meister Volero Zürich. Trotz klarer Aussenseiterrolle wolle man «sich so gut wie möglich präsentieren», wie Galina-Präsident Philippe Schürmann sagt.

Es ist ein etwas verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Weniger für das NLA-Team des VBC Galina, sondern eher für die Volleyballbegeisterten in Liechtenstein. Denn wann hat man schon mal die Gelegenheit, Volero Zürich – eines der aktuell besten Schweizer Teams – im Schaaner Resch aus der Nähe zu betrachten.

Wenn heute um 19 Uhr für die Galinesinnen der Anpfiff zum letzten NLA-Heimspiel in diesem Jahr fällt, dann ist es wahrscheinlich, dass es eine Partie wird; «in der es relativ schwer werden dürfte, zu punkten», so Philippe Schürmann, Präsident des VBC Galina. Obwohl das Team von Trainer Marc Demmer im ersten halben Jahr in der höchsten Schweizer Spielklasse, in der man nach dem 3:2-Erfolg gegen Schlusslicht Cheseaux am Wochenende auf Rang acht steht, durchaus mit guten Leistungen zu überzeugen wusste, käme ein Sieg oder Punktgewinn «einer Sensation gleich».

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Es ist das letzte Heimspiel in diesem Jahr für die NLA-Galinesin­nen. (Foto: Zanghel­lini)

Erstes Duell nicht vergleichbar

Bestätigt wird diese Aussage auch, wenn man einen Blick auf das erste Duell gegen die Zürcherinnen wirft. Etwas mehr als einen Monat ist es her, als sich die Galina-Damen in der Sporthalle im Birch in Oerlikon deutlich mit 0:3 geschlagen geben mussten. «Daraus einen Vergleich für das letzte Spiel abzuleiten», so Schürmann, «ist aber schwierig.» Denn aufgrund der vielen Verletzungen waren bei Galina einige Spielerinnen der zweiten Mannschaft dabei. Für die heutige Partie sieht es da schon deutlich besser aus. Definitiv fehlen wird nur Jekaterina Stepanova. Ob Mariah Mandelbaum nach ihrer Verletzung bereits auflaufen kann, ist noch fraglich. Der Präsident erhofft sich beim «speziellen Spiel», wie er sagt, einen kämpferischen Auftritt.

«Das Team ist gut drauf. Ein Satzgewinn wäre natürlich toll. Doch das Ziel ist, dass wir so gut und so lange es geht mithalten»

Philippe Schürmann, Präsident des VBC Galina

Play-offs das klare Ziel

Mit Volero Zürich kommt nicht nur der Schweizer Meister nach Liechtenstein, nein, die Schweizerinnen sind auch auf der höchsten europäischen Bühne in der Champions League am Start. Und auch wenn das Team, das nach dem Weggang von Coach Anderson de Oliveira Rodrigues (BRA) derzeit von Trainerassistent Gil Ferrer Cutino betreut wird, «nicht ganz so stark ist» wie im letzten Jahr, dürfte es im Normalfall für die Galina-Damen nichts zu holen geben.

Denn während Volero gegen Sm'Aesch Pfeffingen um die Tabellenführung kämpft, geht es für die Equipe von Demmer in der Premierensaison darum die Play-off-Plätze (Top 8) zu erreichen. Mit dem bisherigen Saisonverlauf zeigt sich der Galina-Präsident indes durchaus zufrieden. «Das Team hat das Potenzial, um im Mittelfeld mitzuspielen.» Ohne die vielen Verletzungen würde man nun auch dort stehen. «Wir hoffen nun, dass wir mit allen Spielerinnen nach der Weihnachtspause noch mal angreifen können. Das primäre Ziel ist ganz klar der achte Platz», hält Schürmann fest.

(mm)

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