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Gastkommentar
International|21.12.2017 (Aktualisiert am 21.12.17 09:47)

Warum die westliche Demokratie christliche Werte braucht

SCHAAN - «Demokratie braucht mehr als nur Wählerstimmen, um sie zu erhalten. Ohne unveränderliche Werte, können Demokratien leicht in konkurrierende Interessengruppen und sich einander bekriegende Fraktionen zerfallen», schreibt unser GIS-Experte Lord David Alton in seinem Gastbeitrag.

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SCHAAN - «Demokratie braucht mehr als nur Wählerstimmen, um sie zu erhalten. Ohne unveränderliche Werte, können Demokratien leicht in konkurrierende Interessengruppen und sich einander bekriegende Fraktionen zerfallen», schreibt unser GIS-Experte Lord David Alton in seinem Gastbeitrag.

Nicht, dass die Demokratie selbst ein perfektes Regierungssystem wäre. Im Jahr 1947, nach den Gräueltaten Adolf Hitlers und als Josef Stalin damit fortfuhr, sein eigenes Volk zu ermorden, erklärte Winston Churchill vor dem Unterhaus: «Viele Formen der Regierung wurden bereits ausprobiert und werden in dieser Welt der Sünde und des Leids auch weiterhin ausprobiert werden. Niemand behauptet, dass die Demokratie perfekt oder allwissend ist. Tatsächlich sagte man, dass die Demokratie die schlechteste Form der Regierung ist, mit Ausnahme all dieser anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert wurden.» Aber diese «am wenigsten schlechte Form der Regierung» kann ohne Tugend und gemeinsame Werte nicht funktionieren. Wenn der Brunnen der öffentlichen Tugend versiegt, befinden sich die demokratischen Länder in grossen Schwierigkeiten.

Churchill war nicht gerader als ein grosser Kirchgänger bekannt. Er verstand jedoch, dass die Demokratie von christlichen Werten abhängig war.

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(Lord David Alton)

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