Blick von der Heragass auf das geplante Sozialfondshaus neben den Pfrundbauten und der Eschner Pfarrkirche. (Visualisierung: Schafhauser Architekten AG)
Politik
Liechtenstein|15.12.2017 (Aktualisiert am 15.12.17 09:41)

«Kreuz plus» wird realisiert

ESCHEN - Am Mittwoch hat der Eschner Gemeinderat grünes Licht für das Projekt «Kreuz plus» gegeben und damit einen wegweisenden Entscheid für die weitere Zentrumsentwicklung von Eschen getroffen.

Blick von der Heragass auf das geplante Sozialfondshaus neben den Pfrundbauten und der Eschner Pfarrkirche. (Visualisierung: Schafhauser Architekten AG)

ESCHEN - Am Mittwoch hat der Eschner Gemeinderat grünes Licht für das Projekt «Kreuz plus» gegeben und damit einen wegweisenden Entscheid für die weitere Zentrumsentwicklung von Eschen getroffen.

Neben den Pfrundbauten und der Pfarrkirche soll in den nächsten Jahren direkt am Dorfplatz auf dem Areal des ehemaligen Restaurants Kreuz eine "in mehrfacher Weise attraktive" Überbauung entstehen, teilt die Gemeinde in einer Aussendung mit. Der Gemeinderat habe sich für die Zusicherung des Baurechts und die Realisierung des Vorzeigeprojekts ausgesprochen, das in dieser Form in Liechtenstein einzigartig sei. Das von der Annagh Est und der Schafhauser Architekten AG weiterentwickelte Gesamtprojekt der Stiftung Sozialfonds erfülle in hohem Masse die von der Gemeinde gestellten Anforderungen zur Aufwertung und Belebung des Zentrums, betont die Gemeinde. Mit dem in Eschen ansässigen Sozialfonds erhalte die Gemeinde einen Investor, der «Kreuz plus» in partnerschaftlicher Absprache bis zum Frühjahr 2020 realisieren werde.

Begegnungsstätte für Generationen

Das Raumkonzept sieht neben sogenannten Servicewohnungen in den oberen Geschossen im Erdgeschoss unter anderem ein gastronomisches Angebot sowie nach Möglichkeit auch eine Kindertagesstätte vor, um Alt und Jung zusammenzuführen. Die Mietwohnungen würden zu einem marktgerechten Preis und auf Wunsch mit den Alltag erleichternden Zusatzdienstleistungen, unter anderem vom nahegelegenen LAK-Haus St. Martin, angeboten, versichert die Gemeinde. «Kreuz plus» biete aber nicht nur barrierefreie Wohnungen und damit Raum für das Wohnen im Alter, sondern je nach Verfügbarkeit auch Wohnraum für junge Menschen. Das Nutzungskonzept fördere in jeder Hinsicht eine generationenübergreifende Durchmischung der Bewohner und Nutzer des Gebäudes.

Dank einer Privatinitiative von sechzehn Privatpersonen aus Eschen und Nendeln, die eine Absichtserklärung zur Eröffnung eines Pubs abgegeben haben, stünden die Chancen zudem gut, dass im Erdgeschoss ein attraktiver Treffpunkt für die Bevölkerung entstehe.

(pd/red)

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