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Für viele Familien ist ein Eigenheim trotz eigenem Grundstück und gutem Einkommen nicht drin. (Foto: Shutterstock)
Wirtschaft
Liechtenstein|15.12.2017 (Aktualisiert am 15.12.17 18:55)

Häsch Böda, häsch no lang ka Huus

SCHAAN - Viele träumen von den eigenen vier Wänden, immer weniger können sich aber tatsächlich ein Eigenheim leisten. Selbst eigenes Bauland ist dafür schon längst kein Garant mehr.

Für viele Familien ist ein Eigenheim trotz eigenem Grundstück und gutem Einkommen nicht drin. (Foto: Shutterstock)

SCHAAN - Viele träumen von den eigenen vier Wänden, immer weniger können sich aber tatsächlich ein Eigenheim leisten. Selbst eigenes Bauland ist dafür schon längst kein Garant mehr.

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Zwar waren immerhin 35,8 Prozent der in der Volkszählung 2015 erfassten 16 506 Privathaushalte Eigentümer oder Miteigentümer des Hauses, in dem sie wohnen. Etwas höher liegt der Anteil bei den 10 389 Familienhaushalten, von denen sogar 43,9 Prozent im eigenen Haus wohnten. Jene, die noch zur Miete wohnen, aber von den eigenen vier Wänden träumen, dürften aber zunehmend Schwierigkeiten haben, sich den Traum der eigenen vier Wände zu erfüllen.

«Immobilien sind für den durchschnittlichen Liechtensteiner unter normalen Umständen kaum erschwinglich.»

FMA-Immobilienbericht 2015

«Immobilien sind für den durchschnittlichen Liechtensteiner unter normalen Umständen kaum erschwinglich», kam schon die Finanzmarktaufsicht in ihrem Immobilienbericht 2015 zum Schluss. Daran hat sich auch Ende 2017 nicht viel geändert – im Gegenteil: Selbst für viele Gutverdiener wird es immer schwieriger, sich den Wunsch von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Grund dafür sind vor allem die weiterhin steigenden Bodenpreise: Gemäss Harald Beck, Geschäftsführender Direktor Immobilien bei Confida, haben sich diese zwischen 1976 und 2014 versiebenfacht.

600 000 bis 900 000 Franken für ein Haus einrechnen

Glücklich also, wer Grund und Boden sein eigen nennt. Darauf bauen kann man im wahrsten Sinn des Wortes jedoch nicht in allen Fällen – ein Baugrund ist nämlich kein Garant mehr dafür, sich darauf auch ein Haus errichten zu können (siehe Beispiele unten). Immerhin muss man laut Beck für den Hausbau (150 Quadratmeter Wohnfläche, 70 Quadratmeter Nebenfläche) je nach Baugrund, Topografie und Ausbaustandard mit Kosten von 600 000 bis 900 000 Franken rechnen – die meisten werden dafür wohl einen Kredit aufnehmen. Und da wird es verzwickt, denn selbst wenn relativ hohe Eigenmittel – etwa das Baugrundstück – eingebracht werden, bedeutet dies noch lange nicht, dass ein Kredit in solcher Höhe bewilligt wird. Entscheidend ist nämlich auch das Einkommen, damit ein Kredit langfristig tragbar ist (siehe Beispiele unten).

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