Tina Weirather wurde Dritte hinter Jasmine Flury und Michelle Gisin. (Foto: RM)
Ski-Weltcup
Liechtenstein|09.12.2017 (Aktualisiert am 09.12.17 20:54)

Tina Weirather wird in St. Moritz Dritte

ST. MORITZ - Tina Weirather fährt im Super-G von St. Moritz auf Rang drei. Sie absolvierte eine sehr saubere Fahrt und kam nach 1:02,75 Minuten ins Ziel. Die Schweizerinnen Michelle Gisin und Jasmine Flury verdrängten sie kurze Zeit später allerdings von der Leaders-Position.

Tina Weirather wurde Dritte hinter Jasmine Flury und Michelle Gisin. (Foto: RM)

ST. MORITZ - Tina Weirather fährt im Super-G von St. Moritz auf Rang drei. Sie absolvierte eine sehr saubere Fahrt und kam nach 1:02,75 Minuten ins Ziel. Die Schweizerinnen Michelle Gisin und Jasmine Flury verdrängten sie kurze Zeit später allerdings von der Leaders-Position.

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Flury gewinnt eine Zehntelsekunde vor ihrer Teamkollegin Michelle Gisin. Weirather fehlten am Ende 16 Hundertstelsekunden auf die Siegerin Jasmine Flury und wird Dritte. Nicht um den Sieg kämpften unterdessen die Mitfavoritinnen Lindsey Vonn und Lara Gut. Vonn hatte im Ziel einen Rückstand von 1,56 Sekunden auf Flury, Lara Gut schied nach gut 30 Sekunden aus.

"Meine Fahrt war ganz okay. Bei mir war es sicher noch nicht gleich hell, wie danach. Aber ich habe das Beste aus meiner Situation gemacht."

Tina Weirather über den ersten Super-G in St. Moritz
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Imp­res­sionen von Weirathers Fahrt am Samstag. (Fotos: APA/RM)
Jasmine Flury bei ihrer Zielankunft. (Foto: Keystone)

Für Jasmine Flury ist es damit der erste Weltcupsieg in ihrer Karriere. Bislang stand sie auf höchster Stufe noch nicht einmal auf dem Podest. Ihr bisher bestes Ergebnis war Rang fünf im Super-G von Jeongseon, der Olympiastrecke 2018. Insgesamt klassierte sie sich erst viermal in den besten zehn Läuferinnen. Die 24-jährige Speedspezialistin kommt aus Saas im Prättigau. 

Der Super-G im Engadin wurde auf verkürzter Strecke durchgeführt. Im oberen Streckenteil gab es dennoch immer wieder starke Windböen. Weirather hatte in diesem Abschnitt sogar Sonnenschein, dennoch hatten Athletinnen nach ihr teils noch bessere Sicht- und Windbedingungen.

Ob es am Sonntag erneut einen Super-G geben wird, oder die Verantwortlichen anstelle des Speedrennens die am Freitag abgesagte Kombination nachholen, wird erst entschieden.

(fh)

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