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Alexander Matt, Komponist und Klavierlehrer an der Liechtenteinischen Musikschule, freut sich auf die Uraufführung seines Werkes «Amanecer y adios» im TAK. (Foto: ZVG)
Kultur
Liechtenstein|06.12.2017 (Aktualisiert am 06.12.17 16:10)

Alexander Matts Ballade für Klavier erfährt Uraufführung im TAK

SCHAAN - In seinem Konzert vom 16. Dezember spielt der Schweizer Pianist Karl-Andreas Kolly auch «Amanecer y adios», eine Komposition des Liechtensteiners Alexander Matt.

Alexander Matt, Komponist und Klavierlehrer an der Liechtenteinischen Musikschule, freut sich auf die Uraufführung seines Werkes «Amanecer y adios» im TAK. (Foto: ZVG)

SCHAAN - In seinem Konzert vom 16. Dezember spielt der Schweizer Pianist Karl-Andreas Kolly auch «Amanecer y adios», eine Komposition des Liechtensteiners Alexander Matt.

«Volksblatt»: Wie kam es eigentlich zu dieser Komposition?

Alexander Matt: Ich selbst habe bei Herrn Kolly Klavier studiert und es war mir ein grosses Bedürfnis, ihm mit diesem Werk für die überaus lehrreiche und interessante Studienzeit zu danken, die mich als Musiker massgeblich beeinflusst hat. Seit damals bin ich mit Karl-Andreas Kolly freundschaftlich verbunden. Es ist ihm gewidmet und es ehrt mich, dass er mein Stück im TAK-Konzert öffentlich würdigen möchte.

Worum handelt es sich bei Ihrem neuen Werk?

«Amanecer y adios» ist ein Ballade für Klavier und entstand in den Jahren 2014 bis 2016. Das Stück ist in einer romantischen Tonsprache geschrieben und dauert cirka 8 Minuten. Obwohl dem Stück kein konkretes Programm zugrunde liegt, gab es durchaus gewisse Gedanken und Lebenserfahrungen, die mich während des Schreibens begleitet haben. Auf Deutsch bedeutet die Überschrift «Tagesanbruch und Abschied». Das Stück ist ein Stimmungsbild jener Momente im Leben, in denen wir eines Morgens Abschied nehmen müssen, bereit für einen Neubeginn. Diese Übergänge fallen uns oft nicht leicht. Hermann Hesse hat dies in seinem Gedicht «Stufen» überaus treffend beschrieben. «Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...», heisst es dort beispielsweise, und «...wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde». Diesen schmerzumflorten, geheimnisvollen Zauber habe ich versucht, in Töne zu fassen.

"Spanische Musik übt seit langem eine grosse Faszination auf mich aus."

Alexander Matt, Komponist und Klavierlehrer

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