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Politik
Liechtenstein|04.12.2017 (Aktualisiert am 05.12.17 10:19)

Eschen-Nendeln rechnet mit Ertragsüberschuss

ESCHEN - Der Gemeinderat Eschen-Nendeln hat an seiner letzten Sitzung den Voranschlag 2018 mit einem Ertragsüberschuss von 1,6 Mio. Franken und einem Finanzierungsfehlbetrag von 0.5 Mio. Franken in der Gesamtrechnung genehmigt. Der Gemeindesteuerzuschlag bleibt bei 180 Prozent.

Wie die Gemeinde am Montag in einer Aussendung mitteilt, liegt das Jahresergebnis damit in der Erfolgsrechnung um 0,2 Millionen Franken über dem Voranschlag des Vorjahres. Hierbei wird von einer leichten Steigerung der Erträge ausgegangen. Die Aufwendungen steigen gesamthaft um 0,1 Millionen Franken an.

Aus der Gegenüberstellung der Erträge und der Aufwendungen resultiert das Bruttoergebnis von 5,9 Mio. Franken. Unter Einbezug der Abschreibungen von 4,3 Mio. Franken resultiert ein Ertragsüberschuss aus betrieblicher Tätigkeit von 1.6 Mio. Franken

Die geplanten Nettoinvestitionen belaufen sich auf 6,1 Millionen Franken. Somit liegen die Nettoinvestitionen deutlich unter dem Vorjahresbudget (10,13 Mio. Franken). Dennoch können die Nettoinvestitionen nicht vollständig durch die laufende Rechnung gedeckt werden. Es resultiert ein Fehlbetrag in der Gesamtrechnung von 0,5 Millionen Franken. Der Selbstfinanzierungsgrad des Voranschlags 2018 liegt bei 92 Prozent.

Die Investitionen sind in folgende Bereiche unterteilt:

- Tiefbauten 3,1 Mio. Franken
- Investitionsbeiträge 1,9 Mio. Franken
- Mobilien 0,7 Mio. Franken
- Hochbauten 0,4 Mio. Franken

"Im Jahr 2015 hat die Gemeinde Eschen-Nendeln den Steuerfuss von 200% auf neu 180% gesenkt. Die letzten beiden Jahre haben gezeigt, dass die Steuerausfälle aufgrund der grossen Budgetdisziplin und dem vorhandenen Kostenbewusstsein verkraftbar sind", heisst es in der Aussendung. Deshalb hat der Gemeinderat für das Budgetjahr 2018 den Steuerfuss erneut bei 180 Prozent festgesetzt.

(hf)

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