Jahreskonzert der Harmoniemusik Vaduz unter dem Motto «Farbklänge». (Foto: Paul J. Trummer)
Kultur
Liechtenstein|03.12.2017 (Aktualisiert am 03.12.17 20:56)

Emotionsgeladene Farbklänge im Vaduzer Saal

VADUZ - Bei ihrem samstäglichen Jahreskonzert stellte die Harmoniemusik Vaduz im randvollen Saal einmal mehr ihre sinfonischen Blasorchesterqualitäten unter Beweis.

Jahreskonzert der Harmoniemusik Vaduz unter dem Motto «Farbklänge». (Foto: Paul J. Trummer)

VADUZ - Bei ihrem samstäglichen Jahreskonzert stellte die Harmoniemusik Vaduz im randvollen Saal einmal mehr ihre sinfonischen Blasorchesterqualitäten unter Beweis.

Farbig waren die wechselnden Lichtstimmungen während des Konzerts, farbig waren auch die dargebotenen Kompositionen, die rund um die Welt führten. Stimmig, ausgewogenen und kompakt agierte der HMV-Klangkörper unter der Leitung von Attila Buri, und das Publikum, das kräftigen Zwischenapplaus nach jeder Nummer spendete, erklatschte sich am Ende des Konzerts zwei Zugaben. Die „Unity Fanfare“ von Otto M. Schwarz zum Auftakt des Abends hatte cinemascope-mächtiges Format und das Publikum erlebte einen homogenen Klangkörper, der durch alle dynamischen Passagen vom Mezzoforte bis zum Fortissimo mitzureissen wusste. Aram Khachaturians viersätzige Komposition “Gayaneh” (arr. Wil van der Beek) erwies sich dann als variantenreicher Knaller.

Die Fanfaren des ersten Satzes und die volkstümlich tänzerischen Passagen im ersten und dritten Satz, die ungewöhnlichen Harmonien des zweiten Satzes entwickelten geschmeidigen Glanz, der im Schlusssatz in den berühmten rasanten Säbeltanz überging und das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss. Nicht weniger die zart-mysteröse und schwelgerische “Blue and Green Music” von Samuel R. Hazo und das ungemein komplexe “Hymn to the Sun with the Beat of Mother Earth” von Satoshi Yagisawa, das helle und strahlende, blitzende und donnernde, erdige und sphärische Stimmungen in den Saal zauberte. Nach den Ehrungen – Isabelle Wachter (25 Jahre), Myrjam Nigg (25 Jahre) Martin Mutzner (60 Jahre Musizieren im Musikverband, davon 15 Jahre in der HMV) und Hansjörg Wolf (40 Jahre) – zu den Klängen des „Astronautenmarsches“ gings in die Pause.

 

Mehr dazu gibt es im "Volksblatt" vom 4. Dezember 2017.

(jm)

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