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Tina Weirather zeigte einen guten Auftakt in die neue Speedsaison. (Foto: APA)
Ski-Weltcup
Liechtenstein|01.12.2017 (Aktualisiert am 02.12.17 11:30)

Tina Weirather fährt in Lake Louise aufs Podest

LAKE LOUISE - Nach den Trainingsrängen eins und drei konnte LSV-Ass Tina Weirather auch bei der ersten Weltcupabfahrt der neuen Saison überzeugen. Neun Hunderstelsekunden trennten sie von der Siegerin Cornelia Hütter. Weirather beendet das Rennen auf Rang zwei.

Tina Weirather zeigte einen guten Auftakt in die neue Speedsaison. (Foto: APA)

LAKE LOUISE - Nach den Trainingsrängen eins und drei konnte LSV-Ass Tina Weirather auch bei der ersten Weltcupabfahrt der neuen Saison überzeugen. Neun Hunderstelsekunden trennten sie von der Siegerin Cornelia Hütter. Weirather beendet das Rennen auf Rang zwei.

Tina Weirather zeigte auch im ersten Speedrennen der neuen Saison eine gute Fahrt. Die Planknerin ging kompromisslos auf die Strecke und überzeugte mit einer Zeit von 1:48,62 Minuten. Damit ging sie zwischenzeitlich in Führung. Zwei Läuferinnen nach ihr übernahm Cornelia Hütter die Leaderposition. Neun Hundertstelsekunden lag die Österreicherin vor Tina Weirather.

"Heute wäre es möglich gewesen zu gewinnen. Ich habe leider von der vierten Zwischenzeit ins Ziel zu viel verschenkt."

Tina Weirather in einer ersten Reaktion im Ziel

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Die Imp­res­sionen der ersten Abfahrt von Lake Louise und dem zweiten Rang von Tina Weirather. (Fotos: APA/AP/RM)

Auf Rang drei beendete die Amerikanerin Mikaela Shiffrin das Rennen. Sie verlor insgesamt drei Zehntelsekunden auf Hütter. Die bisherige Technikspezialistin bestritt nach Lake Louise 2016 (13. und 18.) erst ihre insgesamt dritte Weltcupabfahrt und landete gleich auf dem Podest. "Das ist ein bisschen verrückt. Ich hatte auch Glück mit der Startnummer, es begann immer mehr zu schneien. Aber ich habe mich auch sehr gut gefühlt, war aggressiv, habe aber nicht zu viel Risiko genommen. Das Podium ist wunderbar." Ihre Teamkollegin Lindsey Vonn, die bereits 18 Mal in Lake Louise gewinnen konnte, schied mit sehr guter Zwischenzeit kurz vor dem Ziel aus. Wenige Minuten nach ihrem spektakulären Abflug in die Sicherheitsnetze konnte sie auf den eigenen Ski ins Ziel fahren.

Hütters Sieg bei Comebackrennen

Cornelia Hütter ist wahrlich ein traumhaftes Comeback gelungen. Die Österreicherin gewann gleich ihr erstes Weltcup-Rennen nach dem im Jänner in Saalbach erlittenen Kreuzbandriss. "Es ist unbeschreiblich. Ich bin am Start gestanden und wusste, ich habe es drauf. Ich wusste nur nicht, ob ich es auf die Piste bringe. Es ist einfach so schön, wieder am Start zu stehen", so die nun zweifache Weltcupsiegerin.

Am Samstag folgt um 20.30 Uhr eine weitere Abfahrt. Das erste Speedwochenende der Damen der neuen Saison wird mit einem Super-G am Sonntag (19 Uhr) abgeschlossen.

(fh)

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