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Tina Weirather freut sich auf die erste Abfahrt in der Saison. (Foto: GEPA picutres/lgt)
Sport
Liechtenstein|01.12.2017 (Aktualisiert am 01.12.17 12:08)

Tina Weirather ist gerüstet für die Abfahrt

LAKE LOUISE - Endlich geht es los! Mit der zwei Abfahrten und einem Super-G wird im kanadischen Lake Louise die Speedsaison für LSV-Athletin Tina Weirather und ihre Mitstreiterinnen lanciert. Vorfreude und Zuversicht vor der heutigen ersten Abfahrt sind bei der Planknerin gleichermassen gross.

Tina Weirather freut sich auf die erste Abfahrt in der Saison. (Foto: GEPA picutres/lgt)

LAKE LOUISE - Endlich geht es los! Mit der zwei Abfahrten und einem Super-G wird im kanadischen Lake Louise die Speedsaison für LSV-Athletin Tina Weirather und ihre Mitstreiterinnen lanciert. Vorfreude und Zuversicht vor der heutigen ersten Abfahrt sind bei der Planknerin gleichermassen gross.

Ein Ausfall und ein 22. Rang gab es für Tina Weirather in den ersten beiden Weltcuprennen – wohlgemerkt: sowohl in Sölden, wie auch in Killington hiess die Disziplin «Riesenslalom». Und dass die Liechtensteinerin in dieser nicht immer ganz so schnell ist, ist kein Geheimnis. Anders sieht das in den Speeddisziplinen aus.

In Lake Louise konnte Weirather schon oft jubeln. (Foto: RM)

31 Mal stand Weirather dort bereits auf dem Podest, davon waren sieben erste und je zwölf zweite und dritte Plätze dabei. Und mit dem heutigen Startschuss in die Speedsaison im kanadischen Lake Louise sollen für Weirather also auch die erfolgreichen Resultate zurückkehren.

Gute Ergebnisse im Kopf

Und dass die LSV-Athletin im Skisportort der kleinen Ansiedlung nahe dem gleichnamigen See «Lake Louise» durchaus das Potenzial hat aufs Podium zu fahren, hat sie schon zur Genüge bewiesen. Ganze sechsmal – so oft wie an keinem anderen Ort im Wetlcupzirkus – durfte Weirather dort im Zielraum nämlich schon vom Podest grüssen. Bei jeder Fahrt vermutlich im Hinterkopf: Der Super-G aus dem Jahr 2011, wo sich die damals 22-Jährige den ersten Weltcuppodestplatz überhautpt in ihrer Karriere sicherte.

Berufen kann sich die Planknerin aber nicht nur auf die guten Ergebnisse der vergangenen Jahre. Auch die Resultate in den Trainings von Dienstag und gestern dürften das Skiass aus dem Fürstentum vor der heutigen Abfahrt (20.30 Uhr MEZ) zuversichtlich stimmen.

Im ersten Training am Dienstagabend gelang der FL-Fahrerin gar die schnellste Zeit. Ganz knapp klassierte sie sich vor den beiden Italienerinnen Elena Fanchini und Sofia Goggia. Der zweite Trainingstag konnte aufgrund der grossen Neuschneemengen nicht durchgeführt werden. Gestern war die Piste dann wieder in einem «top Zustand» wie Weirathers Trainer Charly Pichler anfügt.

Und die Liechtensteiner Super-G-Vizeweltmeisterin war auch beim letzten Training bei den schnellsten Fahrerinnen dabei. Im Schlussklassement belegte sie den dritten Rang. Die schnellste Zeit realisierte etwas überraschend die Tschechin Ester Ledecka . Dahinter reihte sich US-Skistar Lindsey Vonn ein. Weirather fehlten 54 Hunderstel auf die Bestzeit. Sie, Vonn die Österreicherin Cornelia Hütter sowie Breezy Johnson (USA) waren die einzigen, die weniger als eine Sekunde auf Ledecka einbüssten.

«Ich bin ziemlich zufrieden mit meiner Fahrt. Klar gibt es noch kleinere Sachen die ich verbessern kann – das ist auch gut», so Weirather.

Nur Lindsey Vonn (USA) und Ester Ledecka (CZE) war noch schnel­ler als Weirather. (Foto: RM)

Weirather will «ein faires Rennen»

Was die Trainingszeiten wirklich wert waren, und ob Weirather auch im Rennen ganz vorn mitmischen kann wird sich zeigen. Sie selbst zeigt sich vor dem Rennen aber durchaus zuversichtlich und hofft vor allem, dass die Bedingungen für alle Fahrerinnen gleich sein werden. «Es ist vieles möglich in den nächsten drei Tagen.

Und Trainer Pichler ergänzt: «Ich denke dadurch, dass die Strecke dieses Jahr weniger Wellen hat, dürfte das eine ganz enge Sache werden. Wir hoffen natürlich, dass wir vorn dabei sind.»

(mm)

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