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Marc Walder, CEO von Ringier, hat die Initiative Digital Switzerland gegründet. Er lud digital-Liechtenstein ein, auch dort Partner zu werden. (Foto: Nils Vollmar)
Wirtschaft
Liechtenstein|30.11.2017 (Aktualisiert am 30.11.17 15:44)

digital-liechtenstein.li nimmt Arbeit auf

VADUZ - Die neue Standortkampagne digital-liechtenstein.li ist offiziell lanciert. An der Auftaktveranstaltung nahmen Vertreter der 25 Partnerfirmen und Organisationen teil. Hauptreferent war Marc Walder, Präsident von Digital Switzerland und Chef des Ringier-Verlags.

Marc Walder, CEO von Ringier, hat die Initiative Digital Switzerland gegründet. Er lud digital-Liechtenstein ein, auch dort Partner zu werden. (Foto: Nils Vollmar)

VADUZ - Die neue Standortkampagne digital-liechtenstein.li ist offiziell lanciert. An der Auftaktveranstaltung nahmen Vertreter der 25 Partnerfirmen und Organisationen teil. Hauptreferent war Marc Walder, Präsident von Digital Switzerland und Chef des Ringier-Verlags.

digital-liechtenstein.li ist am Donnerstag, den 30. November 2017, im Technopark Liechtenstein in Vaduz offiziell lanciert worden. Wie es in einer Mitteilung heisst, vernetzt die neue Initiative Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und unterstützt den Wirtschaftsstandort Liechtenstein bei der digitalen Transformation. Mehr als 25 Unternehmen und Organisationen engagieren sich bei der Initiative. Partner der ersten Stunde sind Hilti, Oerlikon Balzers, thyssenkrupp, Optics Balzers, LGT, Liechtensteinische Landesbank, VP Bank, Liechtenstein Life, BDO Liechtenstein, Telecom Liechtenstein, LKW, Universität Liechtenstein, RhySearch, Hochschule für Technik Buchs, Labor Risch, io-market, MTF Micomp, Netcetera, Hanno Konrad Anstalt, Argus, Google Schweiz, Vaduzer Medienhaus und Liechtensteiner Volksblatt. Träger von digital-liechtenstein.li ist die Regierung des Fürstentums Liechtenstein, das Patronat hat Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein übernommen. Das Projekt wird von der Eventagentur Skunk geleitet.

Know-how vermitteln und Netzwerke stärken

Liechtensteins Regierungschef-Stellvertreter und Wirtschaftsminister Daniel Risch sieht durch die Digitalisierung mehr Chancen als Risiken für den Wirtschaftsstandort Liechtenstein. „Bei der Digitalisierung ist es wie bei anderen grossen Veränderungen. Wir müssen die kurzen Wege nutzen, miteinander sprechen, uns vernetzen, Erfahrungen austauschen und uns gemeinsam den Herausforderungen stellen. Schaffen wir das, dann steht es um die liechtensteinische Wirtschaft weiterhin sehr gut“, erklärte Risch vor den rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im bis auf den letzten Platz besetzten Technopark in Vaduz. Der Wirtschaftsminister war von Anfang an involviert und begrüsst die Initiative digital-liechtenstein sehr. Risch erhofft sich durch den Austausch mit der Wirtschaft eine enge Vernetzung mit den verschiedenen Akteuren.

Partnerschaft mit Digital Switzerland

Hauptredner an der Auftaktveranstaltung war Marc Walder, CEO des Ringier-Verlags und Präsident Digital Switzerland. digital-liechtenstein.li wird mit der Schweizer Partnerorganisation zusammenarbeiten und profitiert von Wissens- und Netzwerkplattformen für die digitale Transformation und Innovation. Walder erklärte warum ihm Digital Switzerland persönlich so stark am Herzen liegt. Ziel der Initiative ist es, alle wichtigen Akteure zusammenzubringen, damit die Schweiz die digitale Revolution zu meistern vermag und damit hier ein führender Standort für die digitale Wirtschaft heranwächst. «Es ist eine richtig grosse Bewegung im Gang», sagte Walder. Digital Switzerland vereint über 50 führende Unternehmen wie Migros, SBB, Swiss, ABB, Swisscom, ETH Zürich, Credit Suisse und UBS. Laut Walder drängt die Zeit, um die digitale Transformation zu meistern. «Ich glaube, dass wir noch relativ früh dran sind, weil die richtig grosse Digitalisierungswelle, welche weitere Geschäftsbereiche wie Banken, Detailhandel, Transport, Life-Science und andere Branchen erfasst, erst noch kommen wird.» Die Voraussetzungen seien gut, weil die Schweiz und Liechtenstein innovativ und wirtschaftsfreundlich seien.

Board erarbeitet digitales Manifest

Die Liechtensteiner Initiative verfügt über ein hochkarätiges Board, bestehend aus den strategischen Führungskräften der Partnerfirmen und Organisationen. Das Board wird sich anfangs 2018 konstituieren und im Laufe des ersten Halbjahres gemeinsam ein Manifest erarbeiten, um die digitalen Handlungsfelder für Wirtschaft und Politik zu identifizieren. Die Boardmitglieder Alex Vogt (Optics Balzers), Mathias Maierhofer (FL1), Daniel Koller (io-market) und Jürgen Brücker (Universität Liechtenstein) erklärten auf dem Podium, welche Herausforderungen die digitale Transformation für ihre Unternehmen und Organisationen bringen und wo sie Handlungsbedarf für den Wirtschaftsstandort sehen.

Nach einer mehrmonatigen Aufbauphase wird digital-liechtenstein.li nun die Arbeit aufnehmen. Projektleiter Markus Goop stellte die Agenda von digital-liechtenstein.li vor. Die Initiative vernetzt die relevanten Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und vermittelt best-practice-Beispiele aus der Praxis, um die Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Dazu zählen neben verschiedenen Handlungsfeldern und Kommunikationsmassnahmen auch regelmässige Workshop-Events in den Partnerunternehmen. Der erste Workshop findet Mitte Januar 2018 bei thyssenkrupp Presta in Eschen statt. Weitere Anlässe dieser Art sind noch in Planung. Der Hauptevent von digital-liechtenstein.li mit nationalen und internationalen Referenten findet voraussichtlich im September 2018 im SAL in Schaan statt.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Freitag (1.12.2017).

(red/pd)

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