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Eschen outet sich nicht gerade als Biber-Fan. (Foto: SSI)
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Liechtenstein|07.11.2017 (Aktualisiert am 07.11.17 19:06)

Eschen fordert, Biber «konsequent zu entnehmen»

ESCHEN - Während  Balzers auf ein möglichst friedliches Zusammenleben mit dem Biber pochte – dieser sei explizit «erwünscht», fährt Eschen im Umgang mit dem Biber eine etwas härtere Gangart. In seiner Sitzung vom 27. September verabschiedete der Eschner Gemeinderat eine Stellungnahme zum Biberkonzept. 

Eschen outet sich nicht gerade als Biber-Fan. (Foto: SSI)

ESCHEN - Während  Balzers auf ein möglichst friedliches Zusammenleben mit dem Biber pochte – dieser sei explizit «erwünscht», fährt Eschen im Umgang mit dem Biber eine etwas härtere Gangart. In seiner Sitzung vom 27. September verabschiedete der Eschner Gemeinderat eine Stellungnahme zum Biberkonzept. 

Im Grundsatz stimmt die Gemeinde dem Kozept zu, gibt der Regierung aber einige Anregungen mit. So müsse der Hochwasserschutz immer und umfassend gewährleistet sein. «Nach Meinung der Gemeinde Eschen kann dies nur durch eine konsequente Entnahme des Bibers aus den Gewässern Esche und Erlabach sichergestellt werden», heisst es weiter. Suche ein Biber diese Gewässer heim, müsse er unabhängig vom Ablauf im Konfliktfall umgehend entnommen werden. Das Konzept sieht nämlich  unter Umständen auch die Umsetzung von Präventivmassnahmen vor, anstatt den Biber zu töten. Für Eschen geht der Hochwasserschutz auch bei Rückhaltebecken und Schlammsammlern vor.

Keine Kostenbeteiligung

Zudem regt die Gemeinde an, auf einem Plan Bereiche auszuweisen, wo der Biber konsequent entnommen werden soll, und dies in diesen Örtlichkeiten auch zwingend umzusetzen. Eine Kostenbeteiligung an Schäden und Präventionsmassnahmen lehnt Eschen ab. Hierfür solle ausschliesslich das Land Liechtenstein aufkommen.

(df)

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