Imposant: Im Tiroler Lechtal hängt seit 2011 die 200 Meter lange Holzgau-Brücke. Die geplante Jubiläumsbrücke zwischen Planken und Nendeln wäre mit 240 Metern sogar noch etwas länger. (Foto: Lechtal Tourismus/Arnold Weissenbach)
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Liechtenstein|08.07.2017 (Aktualisiert am 01.12.17 05:43)

Regierung veröffentlicht Konzept zum 300-Jahr-Jubiläum

VADUZ - Nachdem bereits öffentlich geworden war, dass die elf Gemeinden zum 300. Geburtstag des Landes Liechtenstein einen Jubiläumsweg mit Hängebrücke für 1,2 Millionen Franken planen, hat nun auch die Regierung ihr Budget vorgelegt. 2 Millionen Franken soll für die Feierlichkeiten aufgewendet werden.

Imposant: Im Tiroler Lechtal hängt seit 2011 die 200 Meter lange Holzgau-Brücke. Die geplante Jubiläumsbrücke zwischen Planken und Nendeln wäre mit 240 Metern sogar noch etwas länger. (Foto: Lechtal Tourismus/Arnold Weissenbach)

VADUZ - Nachdem bereits öffentlich geworden war, dass die elf Gemeinden zum 300. Geburtstag des Landes Liechtenstein einen Jubiläumsweg mit Hängebrücke für 1,2 Millionen Franken planen, hat nun auch die Regierung ihr Budget vorgelegt. 2 Millionen Franken soll für die Feierlichkeiten aufgewendet werden.

Einen Tag nach der Pressekonferenz hat die Regierung am Freitag den Bericht und Antrag zu «300-Jahre Liechtenstein» publiziert. Dieser ist nun wesentlich aufschlussreicher als die Informationen, die an der Pressekonferenz vermittelt wurden. Und er lässt auf durchaus gelungene Feierlichkeiten hoffen. Das Motto der Feier lautet: "Gestern - Heute - Morgen". Zu jedem dieser Schlagworte würden Veranstaltungen und Projekte definiert.

Programmschwerpunkte «Gestern»:

Den ersten Programmpunkt bildet die Auftaktveranstaltung am Tag der Ernennung zum Reichsfürsten, am Mittwoch, den 23. Januar 2019. Ein «staatstragende Akt» zu dem die Bevölkerung, aber auch Vertreter aus Politik, Kultur und Wirtschaft soll den historischen Hintergrund beleuchten und Liechtensteins Geschichte erlebbar machen. Durch eine Ausstellung im Landesmuseum soll die Geschichte des Landes auch digital erlebbar werden – unter anderem sollen historische Stätten mit «Augmented Reality» und «Virtual Reality» visuell dargestellt werden, so kann beispielsweise ein computergeneriertes Video zeigen, wie ein Bauwerk ausgesehen hat, von welchem heute nur noch Ruinen übrig sind. Diese Technologie soll auch entlang des von den Gemeinden geplanten Jubiläumsweges eingesetzt werden. Diesem Weg soll im Zusammenhang mit der digitalen Geschichtsvermittlung eine wesentliche Rolle zukommen. Des Weiteren sollen im Kunstmuseum Bilder der fürstlichen Sammlungen gezeigt werden.

Programmschwerpunkte «Heute»:

Im «Heute-Gefäss» sollen durch diverse Feiern sollen Begegnungen stattfinden. Die Angebote sich auch an Grenzgänger, Nachbarn und internationale Gäste wenden. Neben der Eröffnungsfeier für den Jubiläumsweg soll auch der Staatsfeiertag grösser ausfallen als normalerweise.

Programmschwerpunkt «Morgen»:

Abschluss des Jubiläumsprogramms soll das Projekt «Mein Liechtenstein 2039» bilden. Alle sind aufgefordert, Fragen rund um Liechtensteins Zukunft zu beantworten. Dabei gehe es nicht um Zukunftsforschung im klassischen Sinn, sondern in einem professionell moderierten Prozess mit welchem eine Vielfalt von Meinungen auf konkrete Aussagen heruntergebrochen werden. Dadurch sollen Anhaltspunkte für die Entwicklung des Landes gewonnen werden.


Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Samstag (8.7. 2017) und in der Onlineausgabe.

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(dq)

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