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Kein Profi-Fussball mehr auf der Niedermatten in Wohlen: Der FC Wohlen zieht sich im Sommer freiwillig aus der Challenge League zurück
Sport
Schweiz|03.01.2018 (Aktualisiert vor 51 Minuten)

FC Wohlen steigt Ende Saison freiwillig ab

FUSSBALL - Der FC Wohlen verzichtet darauf, für die nächste Saison ein Lizenzgesuch für die Challenge League zu stellen. Die Aargauer steigen damit nach 16 Jahren freiwillig aus der zweithöchsten Liga ab.

Kein Profi-Fussball mehr auf der Niedermatten in Wohlen: Der FC Wohlen zieht sich im Sommer freiwillig aus der Challenge League zurück

FUSSBALL - Der FC Wohlen verzichtet darauf, für die nächste Saison ein Lizenzgesuch für die Challenge League zu stellen. Die Aargauer steigen damit nach 16 Jahren freiwillig aus der zweithöchsten Liga ab.

Dank grosser Anstrengungen sei es gelungen, zumindest die akuten Finanzprobleme des Vereins zu lösen, schreibt der Verein in einer Medienmitteilung. Die Finanzierung der Rückrunde sei damit gesichert. Die stetig steigenden Anforderungen und Auflagen der Swiss Football League seien aber für den FC Wohlen nicht mehr erfüllbar, da die dazu notwendigen finanziellen Mittel nicht mehr aufgebracht werden könnten.

Der Verein werde sich deshalb in Zukunft auf den Breitensport konzentrieren. In welcher Liga dies geschehen wird, ist noch nicht bestimmt. Die notwendigen Umstrukturierungen und die neue Organisation der Verantwortlichkeiten seien im Gang.

Der FC Wohlen verzichtet nun auch auf die vorgesehenen Investitionen in die Stadioninfrastruktur. Insbesondere ist die Sanierung und Aufrüstung der Flutlichtanlage im Stadion Niedermatten, die von der Liga gefordert worden war, nicht mehr notwendig.

Der Rückzug des FC Wohlen reiht sich nahtlos in eine schwarze Serie der Challenge League ein. Seit Einführung der Zehner-Liga auf die Saison 2012/13 gab es nur einmal einen sportlichen Absteiger (Locarno 2014). Bellinzona (2013) und Servette (2015) wurde keine Lizenz für die folgende Saison erteilt, Biel (2016) wurde die Lizenz während der Saison entzogen, Le Mont verzichtete im letzten Frühling auf einen Rekurs gegen die Verweigerung der Lizenz.

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