Kevin Romy erzielte das 2:0 für Servette gegen die SCL Tigers
Sport
Schweiz|02.01.2018 (Aktualisiert vor 1 Minute)

Effiziente Genfer, harmlose Langnauer

EISHOCKEY - Das sportlich aufstrebende Genève-Servette bezwingt die SCL Tigers trotz neun verletzter Spieler 4:2 und feiert den neunten Sieg aus den letzten zehn Partien.

Kevin Romy erzielte das 2:0 für Servette gegen die SCL Tigers

EISHOCKEY - Das sportlich aufstrebende Genève-Servette bezwingt die SCL Tigers trotz neun verletzter Spieler 4:2 und feiert den neunten Sieg aus den letzten zehn Partien.

Zumindest bis zum entscheidenden 4:1 im Powerplay durch Henrik Tömmernes nach exakt 44 Minuten waren die SCL Tigers nicht unbedingt das schlechtere Team. Servette trat aber im ersten Auftritt des neuen Jahres wesentlich effizienter auf als die Emmentaler, die ihre vierte Niederlage in Serie einstecken mussten.

Tömmernes erzielte seine Punkte 19 und 20 in dieser Saison. Der Verteidiger aus Schweden ist der drittbeste Skorer und zusammen mit seinem Landsmann Johan Fransson der Abwehrchef seiner Mannschaft. Einen Verteidigungsminister haben die SCL Tigers nicht mehr, nachdem Ville Koistinen das Team verlassen und nach Ingolstadt in die DEL abgewandert ist. Ihn vermisst Langnau auf dem Eis in vielen Belangen, wie bereits die Partie in Genf gezeigt hat.

Langnau präsentierte sich offensiv wie defensiv zu harmlos, um die erste Niederlage gegen Servette im dritten Vergleich dieser Saison zu verhindern. Symptomatisch: Nach dem 2:4 konnte das Team von Heinz Ehlers 1:49 Minuten in doppelter Überzahl spielen, brachte aber kaum Möglichkeiten zustande.

Telegramm:

Genève-Servette - SCL Tigers 4:2 (2:0, 1:1, 1:1)

6422 Zuschauer. - SR Müller/Tscherrig, Kovacs/Rebetez. - Tore: 7. Riat (Tömmernes/Ausschluss Gustafsson) 1:0. 14. Romy (Fransson) 2:0. 29. Rod (Richard, Da Costa) 3:0. 31. Huguenin (Elo) 3:1. 45. Tömmernes (Damien Riat, Da Costa/Ausschluss Erkinjuntti) 4:1. 51. Elo (Gagnon, Zryd) 4:2. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Richard; Erkinjuntti.

Genève-Servette: Giovannini; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Wick, Petschenig; Guebey; Damien Riat, Rubin, Rod; Schweri, Romy, Gerbe; Da Costa, Richard, Almond; Douay, Heinimann, Simek; Traber.

SCL Tigers: Punnenovs; Seydoux. Zryd; Huguenin, Blaser; Erni, Lardi; Randegger; Thuresson, Gustafsson, Erkinjuntti; Elo, Gagnon, Dostoinow; Kuonen, Pascal Berger, Neukom; Rüegsegger, Albrecht, Nils Berger; Gerber.

Bemerkungen: Servette ohne Bays, Bezina, Descloux, Hasani, Loeffel, Mercier, Massimino, Mayer, Spaling (alle verletzt) und Maillard (U20-WM), SCL Tigers ohne Stettler, Peter (beide verletzt), Nüssli (krank) und Himelfarb (überzähliger Ausländer).

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