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Liechtenstein|15.12.2017

Feinstaubmessung in Nendeln


ESCHEN - Seit dem 13. Dezember 2017 befindet sich die mobile Feinstaubmessstation an der Engelkreuzung in Nendeln, wo sie für ein Jahr die Feinstaubbelastung aufzeichnen wird. 


ESCHEN - Seit dem 13. Dezember 2017 befindet sich die mobile Feinstaubmessstation an der Engelkreuzung in Nendeln, wo sie für ein Jahr die Feinstaubbelastung aufzeichnen wird. 

Seit 2005 misst das Amt für Umwelt die Feinstaubkonzentration mit einer mobilen Messstation an verschiedenen verkehrsbelasteten Standorten. Diese Messungen erfolgen zusätzlich zu jenen an der fixen OSTLUFT-Station in Vaduz. Der aktuelle Standort der Messstation befindet sich nun für ein Jahr an der Engelkreuzung in Nendeln. Feinstaub ist ein Gemisch von kleinsten Staubteilchen, die einen Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer aufweisen und deshalb auch

PM10 genannt werden. Feinstaub gelangt aus verschiedenen Quellen als primärer Feinstaub durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen (Benzin, Diesel, Heizöl und Kohle) und der Verbrennung von Holz in die Luft. Zu den primären Quellen zählt auch der Anteil, welcher durch Abrieb und Aufwirbelung verursacht wird. Zudem bildet sich auch sogenannter sekundärer Feinstaub in der Atmosphäre aus Verbrennungsabgasen und landwirtschaftlichen Prozessen. Studien belegen, dass Feinstaub gesundheitliche Auswirkungen wie Atemwegserkrankungen, Herz-/Kreislaufkrankheiten, Krebserkrankungen und Todesfälle verursachen kann. Die Feinstaubwerte an der Engelkreuzung sind als Wochenganglinien in Kürze unter www.au.llv.li einsehbar. Unter www.ostluft.li können die Konzentrationen von Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon an der Station Vaduz Austrasse eingesehen werden.

(ikr/hf)

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