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Leserbrief

Geldwäsche in den Casinos?

Franz Schädler, Rossbodastrasse 27, Triesenberg | 5. Dezember 2022

Wie das verhindert werden soll oder kann, versuchten Vertreter der FMA zu erklären. Aufgrund dieser Informationen müssen wir feststellen, Casinos kontrollieren sich selbst. Gemäss Aufsichtsbehörde sind in den Casinos sehr viele Kameras installiert, welche jede Bewegung der Besucher festhalten sollen. Diese Aufzeichnungen müssen 45 Tage gespeichert werden. In einem Überwachungsraum sitzt mindestens ein Casino-Angestellter, welcher auf Bildschirmen diese Tätigkeiten überwacht. Hier stellen sich diverse Fragen: Ist diese Überwachung während der ganzen Öffnungszeit über 17 Stunden täglich lückenlos gewährleistet? Wie viele Kameras sind in den Casinos aufgestellt ? Wie viele Personen überwachen diese Kameras ? Wie viele Stunden sitzen diese Kontroll- Angestellten vor den Monitoren, um das Geschehen in den Casino- Räumlichkeiten zu überwachen? Wie sieht die Ausbildung dieser Personen aus? Wird regelwidriges Verhalten festgestellt, müsste dies in einem Protokoll festgehalten werden und dem Amt für Volkswirtschaft unverzüglich übermittelt werden.
Die FMA macht 1 bis 2 Mal jährlich angemeldete Kontrollen und verlangt Einsicht in einen X- beliebigen Tag der gespeicherten Aufzeichnungen. Es ist doch die Suche nach einer Stecknadel im Heuhaufen, bei nur mal 20 Kameras pro Casino wären das über 60 000 Stunden Videomaterial. Wie das vor sich geht, ist und bleibt ein Rätsel. Daraus schliessen wir abermals: Casinos kontrollieren sich selbst!

Franz Schädler
Rossbodastrasse 27, Triesenberg

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