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Leserbrief

Schuss ins eigene Knie

Ulrich Hoch, Grüschaweg 11, Triesenberg | 26. November 2022

Der «Weltwoche» liegen offenbar geheime Daten der Bundeswehr vor, die aufhorchen lassen. Wie bekannt ist, gilt bei der Bundeswehr eine Impfpflicht, was bedeutet, dass nahezu 100 Prozent der Soldaten komplett geimpft sind. Die Daten werden einmal mit der Gesamtbevölkerung und einmal mit der Altersgruppe der 15- bis 49 Jährigen abgeglichen. Das Resultat dieser Gegenüberstellung stellt alles in den Schatten, was uns von der Politik und ihren Experten offiziell verkündet wurde. Die vollständig geimpften Bundeswehrsoldaten sind häufiger infiziert als die Gesamtbevölkerung und die Gruppe der 15- bis 49- Jährigen, die beide eine viel tiefere Impfquote aufweisen. Das Resultat aus den geheimen Daten der Bundeswehr lässt aufhorchen. Aktuell leisten 181 976 Soldaten Dienst und bei 101 000 Infizierten ergebe sich eine Fallquote von 55 % . Die Fallquote der Gesamtbevölkerung liege bei nur 43 %. Die Impfquote, so die Statistik in der Gesamtbevölkerung, liege je nach Bundesland bei 65 bis 83 % im Vergleich zu einer 100-%-Rate der Bundeswehr. Die Schlussfolgerung lautet: Wer vollständig und mehrfach geimpft ist, wie die Bundeswehrsoldaten, wird häufiger mit dem Coronavirus infiziert als die weniger oft geimpften oder ungeimpften Personen. Es dauert eine gewisse Zeit, bis sich Geimpfte wieder anstecken. So wurde untersucht, inwiefern mehrfach Impfungen zu Infektionen beigetragen haben. Je mehr Impfungen jemand bekommen hatte, desto schneller wurde er angesteckt, was bedeutet, die Wiederansteckungszeit wird immer kürzer. Interessant auch die Tatsache, dass dies bei all den bekannten Impfstoffen der Fall war. Bei Astra Zeneca dauerte es nach der ersten Impfung im Schnitt 294 Tage bis zu einer Wiederansteckung. Bei der zweiten Impfung waren es noch 195 Tage, bei der dritten noch 85 Tage und nach der vierten noch 43 Tage. Bei Pfizer-Biontech ging es noch schneller. Nach der ersten Impfung dauerte es sage und schreibe nur 73 Tage, bei der zweiten Impfung waren es 110 Tage, bei der dritten noch 77 Tage und bei der vierten dann 62 Tage bis zu einer Wiederansteckung. Fakt ist, die vollständig geimpften Personen werden häufiger mit dem Virus angesteckt als die Ungeimpften und die Zeit bis zu einer Wiederansteckung verkürzt sich dramatisch mit den Impfwiederholungen. Es ist den Verantwortlichen bewusst, dass diese Daten enormen politischen Sprengstoff beinhalten. Die «Weltwoche» weiss zu berichten, dass die Bundeswehr still und heimlich aufgehört hat, die Infektionen nach erfolgter Impfung zu dokumentieren. Wenn die Regierung vor Infektionen schützen will, sollte sie Abstand nehmen von ihrer Impfkampagne.

Ulrich Hoch,
Grüschaweg 11, Triesenberg

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