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Leserbrief

Kritik an der «Ehe für alle»

Urs Kindle, Runkelsstrasse 17, Triesen | 29. September 2022

Es ist dringend nötig, dass vonseiten unseres Erbprinzen Alois das Veto eingelegt wird, um die Motion bezüglich «Ehe für alle» aufzuhalten. Falls es der Mehrheit unserer Volksvertreter an Weitsicht und Standhaftigkeit fehlen würde, dann möge wenigstens unser fürstliches Staatsoberhaupt für unser Wertesystem einstehen. Zum Schutz der Ehe und der Gesellschaft. Zum Segen für das Land Liechtenstein. Und gewissermassen auch aus Respekt gegenüber unserem weisen ehemaligen «Landesvater» Fürst Franz Josef II. – der in wahrhaft christlich-katholischer Gottverbundenheit unser Land durch stürmische Zeiten führte. Die «Ehe für alle» ist anti-christlich.
Aktuell kritisiert die «Freie Liste» im Leserbrief vom 24. September unseren Erzbischof Wolfgang Haas: «Die Ehe für alle sei eine teuflische Attacke und katholische Abgeordnete stünden in der Pflicht, ein Verbot von gleichgeschlechtlichen Ehen zu verteidigen.» Die «Freie Liste» bzw. viele Abgeordnete scheinen sich nicht bewusst zu sein, dass unser Erzbischof sich löblicherweise darum bemüht, einen fatalen «Dammbruch» zu verhindern.
Der göttliche Wille ist in der Bibel – dem Wort Gottes – festgehalten. Wer Gottes Weisheit ignoriert, wird sich nicht über ein künftiges Chaos beklagen dürfen. Und – weitaus wichtiger: Bei der ganzen Thematik bezüglich «Ehe für alle» geht es letztlich um nichts Geringeres als um das ewige Seelenheil all der Beteiligten.


Urs Kindle,
Runkelsstrasse 17, Triesen

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