Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Unsere Senioren

Eric Gstöhl, Peter-und-Paul-Strasse 3, Mauren | 23. Juni 2022

Bei Senioren denke ich als Erstes an meine Grosseltern, Nana und Nene. Sie hatten damals ein einfaches Leben. Die ganze Familie arbeitete auf dem Acker und hatte damals Schweine für Tausch und Eigenbedarf. Ich kann mich gut erinnern, das Haus mit Stall war sehr einfach gehalten, dunkle Küche, Stube mit Kachelofen, kleine Schlafzimmer, grosser Estrich und draussen ein hölzernes Plumpsklo. Die Eingangstür war für jeden Mann, jede Frau offen. Nana war eine ausgezeichnete Köchin. Sie drehte mit dem Fleischwolf die Knödelmasse raus, aus alten Töpfen kochend das Sauerkraut, Würste und nasenrümpfend die sauren Kutteln. Mit Z’Brenn, Kaffeeklatsch und Jassen hatte man die Zeit vertrieben. Mit Schieber, Aufdeck und Tschau Sepp hatte ich viel Spass und dabei Kopfrechnen gelernt. Lustig war das Verstecken mit meinem Bruder im Heustall und das Radfahren hatte man im Hinterhof gelernt. Das ist ein kleiner Einblick in meinen schönsten Erinnerungen. Ich verdanke ihnen eine sorglose Kindheit. Viele Jahre sind vergangen, dabei wünsche ich, sie wären noch heute unter uns. Mögen sie in Frieden ruhen. Wenn ihr Schönes mit den Grosseltern, Eltern, Tanten oder Onkels erleben durftet, besucht sie und sagt Danke! Ein Dankeschön kann nicht verkehrt sein. Schliesslich bist du ein Teil von ihnen. Alte Menschen sind toll, sie sind gute Geschichtenerzähler und sind Experten fürs Leben. Helfe und unterstütze diese Generation, die für uns in Vergangenheit viel geleistet hat. Wenn du der gleichen Meinung bist wie ich, dass unsere Rentner finanziell entlastet werden sollten, kreuze ein Ja an für die Franchisen-Initiative. Vielen Dank.

Eric Gstöhl,
Peter-und-Paul-Strasse 3, Mauren

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung