Leserbrief

Einschleichende Verbotskultur

Marco Nescher Im Tröxle 45, Schaan | 23. Mai 2022

Lieber Martin Meyer, zu deinen Aussagen im «Vaterland» zum Thema «staatliche Verbotskultur» möchte ich gerne Stellung nehmen.
Du nimmst die eingereichte Initiative zum Casinoverbot als Beispiel für eine «einschleichende Verbotskultur» auch in Bezug zur Energiewende. Öl- und Gasheizungen zu verbieten, ist ein Umwelt- und Versorgungsthema für unsere Zukunft. Jedoch Casinos zu verbieten, heisst für mich Schutz vor Spielsucht, Korruption, Geldwäsche, Kriminalität und mehr. Schutz vor Problemen in Familien, am Arbeitsplatz und im privaten Umfeld. Das Volk soll darüber entscheiden, ob es ein Casinoland will oder nicht. Nur dies verlangt aus meiner Sicht die private Gruppe der IG VolksMeinung, nicht mehr und nicht weniger. Diese nicht an Millionengewinnen von Casinos interessierte Gruppe ist nur das Sprachrohr von Tausenden besorgter Einwohner/-innen mit Weitsicht zum Wohle unseres Landes. Oder stört dich die Initiative aus anderen Gründen? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Marco Nescher
Im Tröxle 45, Schaan

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