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Leserbrief

Energie verwenden statt verschwenden

Vorstand des Verkehrs-Clubs Liechtenstein (VCL) | 18. Mai 2022

Steigende Energiepreise wecken die Erkenntnis, dass weniger Energie zu brauchen ein kluger Entscheid wäre. Auf die «Liewo»-Frage vom 17. April 2022 – «Was kann gegen die steigenden Energiepreise unternommen werden?» – hat der Abgeordnete Herbert Elkuch eine sehr gute Antwort gegeben: «Einzige kurzfristige Gegenmassnahmen: Sparen.» Die Fraktion der Freien Liste schrieb am 20. April 2022: «Was wir aktiv tun können, ist, unseren Bedarf zu drosseln, sprich Energie zu sparen und so schnell wie möglich die erneuerbare, nachhaltige Stromgewinnung auszubauen und damit unseren Eigenversorgungsgrad zu erhöhen.» Das «Vaterland» hat am 9. Mai 2022 dem Thema «Energiesparen» eine Seite gewidmet. Und dabei leider nur das Wohnen berücksichtigt.
Dazu Julia Steinberger, Professorin für Ökologische Ökonomik an der Universität Lausanne, im Interview mit Marcel Hänggi in der «WOZ» (22_17): «Ja, die Nachfrage verändern ist immer ein Element struktureller Transformation. Und das Gute dabei ist: Die Lebensqualität wird in vielen Fällen besser, wenn der Ressourcenverbrauch sinkt – beispielsweise weil Menschen, die zu Fuss gehen oder Velo fahren oder weniger Fleisch essen, gesünder sind.»
In Liechtenstein haben wir betreffend Mobilität noch viel Luft nach oben. Denn etwa 30 Prozent der im Land Arbeitenden und Wohnenden haben einen Arbeitsweg bis 3 km. Etwa 50 Prozent der Autofahrten sind bis 5 km kurz. Mit gesundem Menschenverstand sollte sich die Politik für energie- und ressourceneffiziente Verkehrsmittel starkmachen; also dass kurze/mitllere Wege vor allem zu Fuss oder per Fahrrad/Pedelec zurückgelegt werden.


Vorstand des Verkehrs-Clubs Liechtenstein (VCL)

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