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Leserbrief

Selber Teil der Energiewende werden

Fraktion der Freien Liste | 20. April 2022

Die steigenden Energiepreise sind gegenwärtig in aller Munde und ein Fakt, der aus verschiedenen Gründen nicht ignoriert werden kann und darf. Doch mittel- und langfristig können wir etwas dagegen unternehmen. Es ist ein Gebot der Stunde, dass wir unsere Abhängigkeit und den Bedarf von fossilen Brennstoffen reduzieren müssen. Nicht nur aus geopolitischen, sondern auch aus Klimaschutzgründen. Was wir aktiv tun können ist, unseren Bedarf zu drosseln, sprich Energie zu sparen und so schnell wie möglich die erneuerbare, nachhaltige Stromgewinnung auszubauen und damit unseren Eigenversorgungsgrad zu erhöhen. Hierzu braucht es staatliche Unterstützungen mittels Förderbeiträgen und andere geeignete Massnahmen. Sparen lässt sich vor allem dort, wo viele fossile Energieträger zum Zug kommen: Gas und Heizöl beim Heizen, Erdöl bei Verbrennungsmotoren. Es ist unsinnig und kontra­produktiv, Öl und Gas oder andere Energieträger aus nicht erneuerbaren Quellen zu subventionieren. Stattdessen soll man den Haushalten oder KMU, die durch die steigenden Kosten in finanzielle Engpässe geraten können, Steuererleichterungen oder Lebenshaltungskostenzuschüsse zur Entlastung gewähren. Die Coronapandemie hat gezeigt, dass wir sehr schnell reagieren können und genügend Geld vorhanden ist, wenn es darum geht, mit finanziellen Mitteln akute oder drohende Notlagen abzufedern.

Fraktion der Freien Liste

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